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2 (1859) Vispered und Yaçna
Entstehung
Seite
VII
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Vorrede.

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dieser Laut die Aussprache des so bezeichnelen eränischenBuchstabens genau wiederzugeben scheint. Auch habe ichdurchgebends Erän, eränisch stall Iran, iranisch geschrie-ben und verweise dafür auf pag. 2 meiner Huzväresch-grammatik. Einige nothwendig gewordene Zusätze undVerbesserungen wird der Leser dadurch entschuldigen,dass die Uebersetzung bis Yg. XXVIII schon vor länger alseinem Jahre gedruckt wurde.

Eine eigene Bemerkung erfordert meine Uebersetzungdes zweiten Theiles des Yagna. Niemand wird wol dieserArbeit ansehen, dass sie die Frucht einer mühevollen Ar-beit mehrerer Jahre ist. Die Mängel derselben können vonNiemand lebhafter gefühlt werden als von mir selbst undich hatte schon beschlossen, diesen ganzen Theil unüber-setzl zu lassen und meine Unfähigkeit, ihn zu übersetzen,einzugestehen. Nachdem ich aber einmal die dornenvolleAufgabe übernommen hatte, der erste Uebersetzer des Ave-sta zu sein, hielt ich es doch für meine Pflicht, dem Ratheeinsichtiger Freunde zu folgen, auch hierzu geben, wasich vermochte, zumal da ich überzeugt bin, dass durchmeine, wenn auch in vieler Hinsicht ungenügende Ueber-setzung der erste Schritt zum Verständnisse dieser schwie-rigen Texte gethan sei, namentlich was die lexikalischeBestimmung der Bedeutungen betrifft. Die Schwierigkei-ten , welche ein Uebersetzer in diesem Theile des Yagnazu überwinden hat, sind eigentliümlicher Art. Die Bedeu-tung der Wörter einzelne anal- hyo/uva ausgenommen wird von der Huzväreschübersetzung ganz vortrefflichangegeben, wie man sich leicht überzeugt. 1 ) Auch die

1) Folgende Beispiele werden dies klar machen: ävis, ävishya wirdmitpKStDR offenbar übersetzt cf. skr. ävis. Advä = ön-i Weg = skr. adhwa.Apa etc. = tjNN' = skr. äp. De-banzaghä = isns gross, bahu; avapagtöis= ywnB'iN soa skr. avapat und vieles Andere.