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Die Basler Galluspforte und andere romanische Bildwerke der Schweiz
Entstehung
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Die vier Säulenstatuen am Gitterthor und dieKryptasäule der Domkirche zu Chur.

Das Thor des Gitters, welches den freien Platz vor demWestportal der Domkirche zu Chur einfasst, wird von zwei mo-dernen gemauerten Pfeilern gebildet, an deren Innenseiten sich jezwei nebeneinanderstehende Säulen erheben. Gegen die Schäftedieser Säulen lehnen sich, auf aus den Basen hervorwachsendenAkanthusblättern stehend, die unterlebensgrossen ( 1,50 m.hohen) Vollfiguren von vier Heiligen. Je zwei zusammenge-hörige Säulen fussen auf einem lagernden Löwen, welcher unterseinen Pranken einen menschlichen Körper festhält und zu zer-fleischen im Begriff ist, die Kapitelle sind wiederum von zweigleichen liegenden Untieren bekrönt. Man bemerkt auf denersten Blick, dass man es hier mit einer späteren, willkürlichenZusammensetzung einzelner Architektur- und Sculpturüberreste zuthun hat, welche sicherlich ehemals einem ganz anderen Zweckedienten und einen ganz anderen Platz inne hatten. Die localeAltertumsforschung ist geneigt, diese Statuen dem IV. Jahrhundertzuzuschreiben, eine Annahme, welche sich wohl auf nichts anderesstützt, als auf den Umstand, dass an jener Stelle schon um dieseZeit ein Gotteshaus gestanden haben soll.

In der That gehören jene Figuren wohl unzweifelhaft der ro-manischen Epoche an; Jakob Burckhardt versetzt dieselben in das