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Bischof Ulrich von Augsburg als ihre Gründer annehmen undihre Erbauung in das X. Jahrhundert, die Zeit „oü la reine Berthefilait“ zurückdatieren.
Das Neuenburger Portal ist also jünger als das Basler. DieUrkunden bestätigen uns, was wir auf kunstkritischem Wege erstbeweisen wollen. Es ist dieser Umstand auch als Bekräftigungunserer Datierung der Galluspforte von Wert.
Wie gesagt,, der his-torischen F orschung ent-spricht die kunstge-schichtliche. Allerdings,der stolze Aufbau desBasler Werkes lässt sichin Neuenburg vermissen,oder seine Bestandteileerscheinen wenigstensin stark vereinfachterForm. An Stelle derreichen Seitenumfassungsind schmucklose Lise-nen getreten, statt desprächtigen Gesimses istein immerhin energi-scher Horizontalab-schluss gegeben. Wei-ter oben, über einemkleinen Fenster unddem Rundbogenfries,findet sich dann noch,wie an der Basler Quer-hausfassade, das Schach-brettmuster. Die Umrahmung zeigt die drei gleichen Wulste,auch das Kugelornament fehlt nicht. Aber dies sind schliess-lich alles Dinge, welche sich auch andernorts nachweisen lassen.Verwandter mit dem Vorbilde als die Architektur ist die Plastik.Das Relief der Lünette fehlt. Es enthielt eine thronende Ma-donna, zu deren Seiten die Stifter, Bertha und Ulrich, knieten.Eine Abbildung desselben existiert, ihr Stil lässt sie aber als spä-
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Portal der Kirche von Neuenburg.