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Was alle diese, zum Teil sicher unabhängig von einanderentstandenen Werke so verwandt erscheinen lässt, ist eben diegleiche Stufe technischer Unvollkommenheit, auf welcher alle ihreVerfertiger stehen. So wird das sich selbst überlassene Kind mitdem Stifte in der Hand immer ähnliche ungelenke Wiedergabender Erscheinungswelt um sich herum auf das Papier stammeln.Ueberall haben wir es mit den Aeusserungen von Bildnern zuthun, welche, im redlichsten Bemühen ihr Bestes zu geben, anihrem Unvermögen scheiterten und Werke schufen, welche demanspruchslosen Beschauer wohl gar schön erschienen sein mögen,uns aber kalt lassen müssen.
Doch dies ist nicht der Grund, wesshalb wir so kurz überdieselben hinweggegangen sind. Wer sich mit Kunstgeschichtebefasst und bemüht ist, den Werdegang, die Entwicklung einesZweiges derselben zu erforschen, eine Zeit aus ihren Kunstpro-dukten zu verstehen, wird auch diesen unvollkommenen Werkenstets die grösste Teilnahme und Würdigung entgegenbringen. Undin der That liegt etwas Rührendes und Anziehendes in diesemtastenden Ringen nach Gestaltung. Wenn wir die besprochenenDenkmäler nur summarisch behandelt haben, so geschah dies,weil ihnen in der kunstgeschichtlichen Literatur schon längst ihrgutes Recht widerfahren ist, weil sie in Wort und Bild nahezuerschöpfend behandelt und z. B. durch J. R. Rahns Arbeiten someisterhaft geschildert sind, dass wir wenig Neues zu bringenvermochten.