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3 (1790) Von Liq bis Sed
Entstehung
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der das Wasser von der Quelle ab an einen andern Ortführt, so kan dieselbe bey trocknem Wetter fließen, undbeym Regen vertrocknen, s. Heber Th.H. S.z^a.). Ei-nige Quellen, welche stoßweise springen, lassen sich auchdurch Ausbrüche unterirdischer Dampfe erklären, wie z. B.einige von Bergmann angeführte in Island.

Es giebt Quellen, welche Ebbe und Fluth mit demMeere gemein haben, wenn man anders den Berichten desPlinilW bl. X. II. io;.) und Varenius ((ieoK>. Ken.Osp. XVII. ?rop. 17.) glauben darf. Astruc führt eineauf dem Montmerveille im Palatinake von Cracau an. diesehr hell und mit starkem Getöse hervorbricht, im Voll-monde aber allezeit weit starker, als im Neumonde, ist.Dagegen wird eine be» Brest (Xlem. cia ksrix 1717.) er-wähnt , die bey der Ebbe des angrenzenden Meeres 'leigt,und bey der Fluth fallt. Dies wird ganz gut daraus erklärt,daß der Boden der Quelle höher liege, als die Meeresflacheben der Ebbe, daher das Wasser so lange fortfabre zu fallen,bis es der steigenden Flache des Meeres gleich stehe, und solange zu steigen, bis sich der Zufluß aus der benachbartenGegend völlig hineingezogen habe.

Die Temperatur der Quellen ist gewöhnlich von devTemperatur der aussern Luft verschieden. Die meisten Was-ser quellen aus der Erde weit kälter und frischer hervor. Cla-ras (Xiein. kariz 169z. iqq.) giebt einige Beyspielevon Quellen in Frankreich, welche im Heissesten Sommereiskalt sind, obgleich ihr Wasser dem Sonnenscheine ausge-seht ist. Bergmann gedenkt auch schwedischer Quellen,deren Temperatur nur wenig über den Eispunkt (6 Gradsnach der Scale von Grad; d. i. 4 z Grad nach Reau-mür), und in der Tiefe noch kälter ist. Von heissen Quel-len s. den Artikel Bäder, warme.

Die feuerfangenden Quellen, wovon Lulofs vieleBeyspiele gesammlek hat, als die des dodonaischen Jupitersbl. I§. II. ic>g.), die auf dem Montmerveille in Po-len, die Porretta Nova in Italien (Komment. Lonou. p.IIY sqq.), verschiedene in England (bbilos. Iran;, blum.s6. p. 483. bl um. ZZ4. j). 475.) sind, wie man aus den Be-