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größer, als die tragbaren Quadranten, gemacht, und dientdaher zu den genausten und wichtigsten Beobachtungen.
Diese für die Sternkunde so wichtigen Werkzeuge wur-den in der letzten Hclfte des seckszehntea Iah. Hunderts zu-erst von Jobsr Bprge in Cassel und von Tpcho de Brü-he in Uranienburg, jedoch nur von Holz, verfertiget.Tpcho hat die seinigen selbst beschrieben (Hlironomuro in-kiLuratLL meebanica. öA^3ncie8bur^l, r>Y8- bol. reo. k^c>-rimb. 1602. kot.), rmd den Mauerquadranten zuerst ge-braucht. Im siebzehnten Jahrhunderte verfertigte sie Hö-vel in Danzig mit ungemeinen Kosten von Messing, undbeschrieb sie ebenfalls selbst (^lsobmae coeiestis, bars zwior.Lcäaui, 167z. kob).
Inzwischen hatte Picard statt der bisher gewöhnli-chen bloßen Absitzen (miÜL pjnusAäiH, Dioptern mirFernrohren (choptrae tclelbopica-) an die zur Win-kelmessung bestimmten Werkzeuge angebracht. Es scheintdies zuerst 1669 bey seiner Gradmessung in Frankreiü) ge-schehen zu seyn. Auch D. Hook in England war auf denGebrauch der Fernröhre und aus die Auwendung des No-nius gekommen, und schrieb über Hevels Werkzeuge, dienoch bloße Absehen und Therluugen mit Transversalli-nien hatten, eine strenge Kritik iAiiilusciveilioiws in pri-Main zartem nwobiiwe cool. Igevelü. boncl. 1674. 4.).Halley reifete deswegen im Jahre 167^ nach Danzig, ummit Heveln zu wetteifern, muste aber gestehen, daß seineteleskopischen Dioptern von des letztem bloßen Absehen über-troffen würden. Bey den jetzt bekannten Mitteln, dieFernröhre richtig anzubringen, sind ihre Vorzüge entschie-den, und es werden jetzt schwerlich andere, als teleskopischsDioptern zu Winkelmcssungen am Himmel gebraucht.
In neuern Zeiten ist man vorzüglich bemüht gewesen,dieTheilungsmethoden desLimbus vollkoinmner zu machen,und es haben sich darum die Engländer Graham und Brrdbesonders hervorgethan. Graham hak viel Werkzeuge fürAusländer, selbst für Franzosen, getheilt, unter andern denSector, mit welchem Mauperruis in Lappland die Pol-höhen zu seiner Gradmessung bestimmte, auch den, womit