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3 (1790) Von Liq bis Sed
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ster Kreise der Himmelskugel gebraucht wird. Man be-dient sich der Quadranten vornehmlich zu Abmessung derHöhen und der Abstände vom Scheitel, s. Höhe einesGestirns.

Dw Werkzeuge der alten Astronomie, welche noch un-ter den Namen der Ringkugel, des parallaktische» Lineals,Jacodsstabs, Radius, Pianisphars u. sw. bekannt sind,haben soviel Unbequemes, daß man ihnen jeic chyctio'SZeiten allgemein die abgekheilten Bogen derCirkelauöschnit-te vorgezogen hat, welche mit einem allgemeinen NamenGecroren, und insbesondere, wenn sie 90°, 6v°, 45° hal-ten, Duadranren, Sextanten, Gcranren genanntwerden. Die Sectoren unter 90° dienen hauptsächlich zuAbmessungen von Distanzen derGestirne, s. Entfernung,scheu bare (Th. I. S. 8Z9.).

Die Quadranten sind entweder bewegliche (portatües)oder unbewegliche (Mauerquadranten, 6x>, murale«).Bey den beweglichen wird der messingne getheilte Bogen oderLlinbus durch eiserne Stabe und Queerbänder gehalten,und ruht vermittelst einer im Schwerpunkte des Ganzen an-gebrachten Welle auf einem Stative. Um mit diesemWerkzeuge Höhen oder Abstande vom Scheitel zu messen,wird es in eine Vertikalstache gestellt, und läßt sich in der-selben entweder um denchwerpunkt drehen, wie Taf. XIX,Fig. 98., oder bleibt unbewegt stehen, wie Fig. 99.

Im e sten Fig. og. vorgestellten Falle ist die Regelmit den Dioptern am Quadranten selbst fest, und ausdem Mittelpunkte des kimbus spielt dasBleylothLv? herab. Wird nun die Regel 0 nach dem Sterne8 gerichtet, dessen Abstand vom Scheitel LL8 ist, sogiebt das Bleyloth auf der Theilung des kimbuö die Größeder Bogen und Ost an, wovon jener das Maaß desWinkels ALO - 2, L 8, oder des Abstands vom Scheitel,dieser aber das Complement von jenem zu 90°, mithin dasMaaß der Höhe des Sterns ist. Diese Art der bewegst-chen Quadranten wird vorzüglich in Frankreich gebraucht,und von de la Lande (Astronom. Handbuch, §. zz i f,)umständlich beschrieben.