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3 (1790) Von Liq bis Sed
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Par

zu bringen, wovon D. Hofmann (Hamburg. MagazinV. Band, S. 269. XIV. B. S. 56z. XVI. B. S. zi;.)Nachricht ertheilt. Auch hat Höfe selbst (Nachricht vonparabolischen Brennspiegeln, Dresden, ,755. 4.) eine Be.schreibung derselben gegeben. Sie waren nach einer para-bolischen Lehre aus starken messingenen Blechtafeln zusam-mengefügt, und die Probe der richtigen Gestalt ihrer Fla-chen ward durch gemessene Distanzen ihrer Punkte und Ver-gleichung mit den Berechnungen gemacht. Der gröste hak,te 4 Ellen in der Höhe und 48 Zoll Brennweite. Mit ei-nem von 24 El!. Hohe und 22 Zoll Brennweite schmolzHöfe einen hessischen Schmeizriegel in 2 Sec. zu einem grün-schwarzen Glase / und machte bey der zehnzölligen Verfin-sterung der Sonne im Jahre 1748 den merkwürdigen Ver-such, daß eben dies in etlichen Secunden gleichfalls gelang,obgleich über H der Sonnenscheibe vom Monde bedeckt wa-ren. Diese Höfischen Brennspiegel übertreffcn also denTschirnhausenschen in der Geschwindigkeit ihrer Wirkungensehr weit.

Durch die Erfindung der Spiegelteleskope ward eswichtiger, zu Vermeidung der katoptrischen Abweichungden Metallspiegeln derselben eine parabolische Gestalt gebenzu können. Schon Gregorys erster Vorschlag eines sol-chen Teleskops gieng auf einen parabolischen und einen ellip-tischen Spiegel. Aber eben aus Unmuth darüber, daß erkeine guten Spiegel dieser Art bekommen konnte, gab er sei-nen Vorschlag ganz auf, lind L 77 ewroii begnügte sich auseben dem Grunde mit sphärischen Spiegeln, so wie Herd-ley, der um 1726 die ersten guten Teleskope dieser Art ver-fertigte.

Shorr, welcher kurze Zeit darauf weit vollkommnereSpiegelteleskope lieferte, erreichte diese Vollkommenheithauptsächlich durch die geschickte Krümmung, die er denSpiegeln derselben zu geben wüste. Diese Krümmung mu-ste der parabolischen nahe kommen; denn sie machte, daßdie Shortischen Spiegel größere Oefnungen, als andere,vertrugen, und verminderte also die Abweichung (s.vioptr. Io. II. x. zzo.). Allein man darf nicht glauben.