Druckschrift 
3 (1790) Von Liq bis Sed
Entstehung
Seite
358
Einzelbild herunterladen
 

Z58

Neu

auch diejenigen mit begrif, welche aus der Verbindung derSäuren mit den abforbirenden Erden entstehen; durchBergmann aber ist emgeführt worden, die, von welchenhiep die Rede ist, dleutralsaizc zu nennen, und den Na-men der Mittelsalze den letzter» allein zu überlasten, st Mir--teljalze.

Jede Saure giebt mit jedem der dren Laugenfslze eineignes Nenkralsalz, daß man also die dreyfache Anzahl derSäuren für cne Zahl der möglichen Neutralsalze halten kan.Alle diese Neutralsalze sind untereinander an Geschmack,Auflösbarkeit, Krystallengestalk, Fähigkeit sich zu kry-stallisiren, Verhalten an der Luft u> st w. unterschieden, ZwsSäuren darf man nur in dem Falke für wesentlich verschie-den halten, wenn sie mir einerlei) Laugensalze gesättigt der,schjedens Neutralsalze geben.

Die Namen der Neutralfalze aus den bekanntestenSauren enthält folgende Tabelle:

Vegetabilisches

Alkali

Mineralisches

A-kall

Flüchtiges

Alkali

Virriolsäure

MtriolisirierWeinstein (tar-tsrus vitrio-Istus

MlaubersolzsS-»!inirsbils 6li»u-beri)

Klaubers gehet«mcr Salmiak

Salpetersäure

Salpeter

(ttitrum)

WüeflichterSA-velcr (dütrumcubieuiu )

Entzündbarer

Salpeter

Salzsäure

D'gestüMz(8si äiUekiviuuLxlvü)

Küchensalz

Salmiak

Boraxsäure

Wetnstemborax

' Borax

Votaxsaimiak

Essigsäure

GeblätterteWetnsteinerde(äerr-e koliLtLtartari)

Mincrali'cheS

Effigsalz

Essigsalmiak,

MinderersGeist

wem stein«säure

TartarisirterWeinstein (?Lr-

Miu5 tsnsrilL-tpr)

Polpchrestsalz,Salz des Seig-nrtke

AuflvsiicherWeinstein (tar->.arus kolubilir)