ren. Ob das Bild wirklich da ist, oder nicht, ist ein sehrgleichgültiger Umstand.
Betrachtet man also einen Gegenstand durch ein H-hhglas, so ist es soviel, als ob man das vor dem Glase lie-gende Bild «/Z sähe. Da dieses allezeit naher liegt, als
AL selbst, so ist es kleiner, und das Auge sieht die SacheAL durch ein Hohlglas verkleinert, aufrecht, und deutlich,wenn es überhaupt in der Entfernung 0«, d. i. in einergeringen Entfernung deutlich sicht. Daher dienen hohleAugengläser den Myopen, um entfernte Gegenständedeutlicher zu sehen.
Sicht man hingegen auf A8 durch ein erhabnesGlas, s) hat man vielerlei- Fälle zu unterscheiden
1. Legt der Gegenstand dem Glase nahe, oder istb<5,
so ist das Bild vor dem Glase in der Entfernung -—.
t—b
Es erschint dem Auge aufrecht, und deutlich, wenn dasAuge in der Entfernung O « deutlich sieht. Auch ist dasBild gößer, als der Gegenstand, daher man in diesemFalle Vergrößerung mit Deutlichkeit zugleich erhalten kan.So gebaucht man die Convexgläser als Brillen und Lou-pen, j Brillen, Mikroskop.
2 . liegt der Gegenstand im Brennpunkte selbst, woL-f, so rückt das Bild in eine unendliche Entfernung.Alsdan wird es aufrecht, und von dem Presbyter, deutlichgeseher In welchem Sinne des Worts hiebey Vergröße-rung sitk finde, s. bey dem Worte: Mikroskop.
zchiegt der Gegenstand über den Brennpunkt hinaus,so enkrirst sich hinter dem Glase das umgekehrte Bild sb.Hiebe steht das Auge entweder zwischen Glas uud Bild,oder ii Bilde selbst, oder hinter dem Bilde.
^Zwischen Glas und Bild convergiren die Stralennoch, ne sich erst im Bilde vereinigen. Steht das Augehier, > sieht es den Gegenstand durch convergirende Stra-len, i. undeutlich, übrigens aufrecht und vergrößert,weil d Winkel u größer, als A 08 und A 08 ist.
b.Zm Orte des Bildes selbst erhält das Auge nur