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2 (1789) Von Erd bis Lin
Entstehung
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Hyp 679

richtigen Begrif von Hypothesen zu führen, indem er(?nircip. l..m. lud mit.) unter diesem Namen einigeSähe vortrug, die jeder gern einraumt, ob sie gleich nichtmit mathematischer Echarfe zu erweisen sind (wie die Po-stulat« oder bkxporbeier der alten Mathematiker 7. Unterdiesen Sätzen befinden sich z. B. die vortrefiichen Regeln,daß man nicht mehr Ursachen der Naturbegebenheiten an-nehmen müsse, als wirklich erwiesen und zur Erklärung derErscheinungen hinreichend sind; daß einerley oder ähnlichenatürliche Wirkungen einerley Ursachen haben; das eopernika-nische System,die keplerischen Regeln u.s. w. Vorausse-tzungen, welche sich von den cartesianischen Hypothesen sehrmerklich unterscheiden. Er gab endlich de« Physikern durchseine Schriften ein vortrefliches Beyspiel, so wenig alsmöglich vorauszuseßen, und so viel als möglich, aus Er-fahrung und Induction zu schließen. Nach einem langenStreite zwischen seinen und des DeScarteS Anhängern hakdoch endlich die bessere Methode gesiegt, und obgleich dieAnzahl der Hypothesen, besonders in den dunklern Fächernund in dem chymischen Theile der Naturlehre, seitdem nochansehnlich vermehrt worden ist, und noch immer zunimmt,so scheinen sie doch in unfern Tagen mit mehrerer Mäßi-gung behandelt, und nicht so oft, als sonst, zum Nachtheilder Wahrheit gemißbraucht zu werden.

Oilcours tur les 6isi>otilion«, gu'il kaut svoir pour ksire äuprozrös cisns l'etucle cie Is pb^st^ue par bl. vor dem er-ste» Bande s.t.e;ons cie pk^s. exp.

Senebier Kunst zu beobachten, a.d, frz. y. Gmelin, Leipzig'

^ 1^76. 8- U- V. 9ti Abschn.

Annur, Die Zeit, binnen welcher

die Erde ihre Bahn um die Sonne einmal durchläuft.Nach Ablauf dieser Zeit kömmt sie also wieder in ihre vori-ge Stellung gegen die Sonne, und es kehren den Ortenauf ihrer Oberfläche die vorigen Jahrszeiten, und die übrigenvon der Sonne abhängenden Erscheinmrgen zurück. Eben