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2 (1789) Von Erd bis Lin
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Hoblglasrs zu convcrgiren, laufen nach der Bre.chung mir einander parallel.

Wegen der allgemeinen Eigenschaft, die Stralen mehrzu zerstreuen, oder doch ihre Convergenz zu schwächen, hei-ßen die Hohlgläser auch Zerstreuungsgläser.

Alle diese Sätze gelten nur für Linsen, deren Dickeunbeträchtlich ist (also nicht für die Kugel) und für Stra-len, welche sehr nahe an der Mitte einfallen. Weil manaber in den dioptrischen Werkzeugen nur diese Mittlern Stra-len einläßt, s. Blendung, Apertur, so kann man dieTheorie dieser Werkzeuge auf obige Sätze gründen. Stra-len, die weit von der Axs ab einfallen, kommen freylichnicht genau nach k, und stören daher die Deutlichkeit derBilder, s. Abweichung, dioprrische.

Descartes (Vivpkr. cap.g.) zeigt, wenn man ineiner Ellipse das Verhältniß der großen Axe zur Entfer.nung beyder Brennpunkte, wie m:u (oder, wie 3:2)nähme, so würden die mit der Axe parallel auf das ellipti-sche Sphäroid fallenden Stralen genau in dem entfern,ren Brennpunkte vereiniget werden. Die Hyperbel hat inAbsicht auf hohle Flächen eine ähnliche Eigenschaft. Da-durch ließen sich Linsen mit elliptischen und hyperbolischenFlächen angeben, welche alle mit der Axe parallelen Stra-len in k genau vereinigten. Allein für die schiefen Stra-len, die von Punkten ausser der Axe Herkommen, wür-de die Abweichung dabey noch größer werden; und die weitbeträchtlichere Abweichung wegen der Farbenzerstreuungwürde dabey noch immer unvermieden bleiben.

Erscheinungen der Gegenstände durch Linsen-gläser.

Wenn man Taf.Xlll. Fig.nz. durch das Glasvbl betrachtet, so ist es soviel, als ob das Auge das Bildsb sähe. Denn, wenn auch gleich das Bild nicht da ist,oder erst hinter dem Auge liegt, so gehen doch die ins Au-ge kommenden Stralen alle so, als ob sie vom Bilde her-kämen, oder dasselbe hinter dem Auge noch entwerfen woll-