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2 (1789) Von Erd bis Lin
Entstehung
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Felder aber wird er, besonders in kaltem Boden, mit Nu-tzen gebraucht.

Macquer Chymisches Wörterbuch, mit Herrn Leonhard!Anm. Art. Gyps.

H.

, Ivb! cgpillsres, DkAaÄW M/ir7/ar>-/,2 c/^iZ/Mr-er. Diesen Namen führen alle enge Röh-ren von geringem Durchmesser, wegen ihrer Aehnlichkeikmit den Haaren, welche ebenfalls hohle Röhren sind. DisHaarröhren der Experimentalphysik aber dürfen ebennicht so fein und dünn, als Haare seyn; man rechnet Glas-röhren schon dafür, wenn der Durchmesser ihrer Höhlung,oder ihre weite im Lichten (Imnen) nur nicht über ^eiues rheinländischen Zolles beträgt und 's Gravesandelilem-1.1. h. l. c.;.) last sogar 4 Zoll zu.Sie können auch von Metall und andern Materien seyn,ob man gleich die Versuche selten an andern, als an Glas-röhren, anstellek. Alle poröse Körper, welche flüßigeMaterien anziehen, z.B. Schwamme, Löschpapier, Zu-cker rc. lassen sich als Zusammensetzungen von Haarröhrenansehen.

Die Erscheinungen an den Haarröhren scheinen Aus-nahmen von dem Gesetz der Hydrostatik zu machen, nachwelchem zwo Säulen von einerlei) flüßigen Materie nicht an-ders im Gleichgewichte seyn können, als wenn ihre Ober-flächen gleich hoch, d. i. in einer und eben derselben Hori-zontalebne liegen, s. Röhren, commumcirende. Beyden Haarröhren hingegen beobachtet Man folgendes.

r. Wen« in ein Gefäß mit Wassek eine gläserne obenUnd unten ofne Haarröhre getaucht wird, so steigt daSWasser innerhalb der Röhre höher, als es von aussen imGefäße sieht.

2. Es steigt desto höher, je enger der Röhre Durch.Messer ist.

z. Dach steigt es nie über die obere Oefnung drr Röh.

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