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2 (1789) Von Erd bis Lin
Entstehung
Seite
915
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sehr klein und sehr wenig über 4 Zoll vom Glase finden.Geht man allmählig naher, so muß man das Papier im-mer etwas weiter vom Glase abhalten, wenn das Bilddeutlich feyn soll, auch wird das Bild immer größer.Kömmt man dem Lichte auf 8 Zoll nahe, so findet man dasBild auch 8 Zoll vom Glase entfernt, und eben so groß,als die wirkliche Flamme. Rückt man das Glas noch na.her, so muß man das Papier wieder rückwärts entfernen,und das Bild vergrößert sich nun sehr stark, bis man end-lich in der Entfernung 4 Zoll vom Lichte gar keinen Ort fürdas Bild mehr findet.

Wenn auf ein Hohlglas parallele Stralen fallen, sowerden sie so zerstreut, als ob sie aus einem näher vor demGlase liegenden Punkte ausgegangen waren. DieserPunkt ist alsdann der Ort eines unsichtbaren Bildes,sein Abstand vom Glase 5 ist negativ, und deutet eigentlicheine Zerstreuungsweite an, der man aber doch gewöhnlichauch den Namen der Brennweite giebt. Man s. dasWort Brennweite (TH.I. S.460.), ingl. Zerstreu.

rrugsputikt.

Fallen aber auf das Hohlglas Stralen aus einem leuch,tenden Punkte, welche schon divergiren, ss werden sie nachder Brechung noch mehr divergiren. Dies zeigt die Formel0. ), wenn man in ihr k negativ setzt. Sie giebt alsdannI) ^

P - -d.i. eine Zerstreuungswelte, dis allemal0 -h k

kleiner, als l>f. und als k, ist, daß also das unsichtbareBild allezeit naher, als der Gegenstand selbst, auch naherals der Brennpunkt, liegt.

Bekömmt endlich ein Hohlglas convergirende Stralen,so schwächt es deren Convergenz. Es wird alsdann b ne-!) ^

gativ, und P -- -daß also solche Stralen i.) we«

niger convergirend werden, wenn b kleiner ist, als k, 2.)parallel werden, wenn b -- 5 , z.) gar divergirend auöge.hen, wenn b größer ist, als k. Der zweyte Fall giebt denSatz: Scraleu, die nach dem Brennpunkte eine»