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und Meißner« Quartalschrift für alt. Litt. u. neuere Lectüre,Dritten Jahrgangs, ztes u. 7tcS Heft.
Lampe, elektrische, Drcnnluftlampe,/^^-
1 n Eine Vorrichtung,
mit deren Hülfe man einen Strom von brennbarer Luftdurch einen elektrischen Funken entzünden, und dadurch sehrleicht und sicher, ohne irgend ein anderes Feuerzeug, einLicht anbrennen kan. D.a die Physik durch jede Anwen-dung zum Gebrauche des häuslichen Lebens eine Empfeh-lung mehr erlangt, so find Erfindungen dieser Art nichteben als bloße Spielwerke zu betrachten.
Die Entdeckung, daß sich die brennbare Luft durch denelektrischen Funken entzünden lasse, gab Herrn Fürsten-bergen, einen: geschickten Kenner der Physik zu Basel, zuder ersten Erfindung einer elektrischen Lampe Gelegenheit.Es besteht dieselbe, Taf.XII!. Fig.y;. aus zween gläser«neu Gefäßen, wovon das untere ^ der brennbaren Luft zumBehälkniße dient, das obere 6 aber mit Wasser gefülltwird. Am untern Gefäße ist bey L ein messingener Ringangeküttet. Die Hälse beyder Gefäße sind mit messingnenKappen O und lck versehen, welche durch die Röhre kk miteinander in Gemeinschaft stehen. Durch diese Röhre gehtder Hahn K, der, wenn er geöfnet wird, das Wasser ausZ durch eine enge Glasröhre k in das untere Gefäß X aus-laufen last. An die Kappe l) ist der Seitene-mal x x mitdem Hahne 8 angelökhet. So wie sich nun das Wasseraus K in tX durch k ergießt, so wird die in X befindlichebrennbare Luft durch g g herausgetrreben. Der Canal g Aendigt sich oben in die messingene Röhre X, welche eineenge Mündung hat. Eben diesen Canal umgiebt der Höftzerne Teller II, auf welchem zwo hölzerne Säulen 1.1, ste-hen, die sich um ihre Axe drehen lassen. Auf der einettSäule liegt eine messingene Hülse m. auf der andern einegläserne n. Durch jede dieser Hülsen lassen sich messingneStäbchen no schieben, deren innere Enden stumpf, dieaussern aber in Häckgen umgebogen sind, um Dräthe oderKetten anzuhängen. An dem Stäbchen, welches durch