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geloctamen die astronomischen Winkel- oder Distanzen-messungen zur See so sehr erleichtert hatte, so fehlte es zuwirklicher Ausübung dieser Methode nur noch an richtigenMondstafeln. Diese lieferte endlich im Jahre 1755 (undverbessert 1760) der große und unermüdete göttingischeAstronom Tobias Mayer. Man fand, daß sie den Ortdes Monds oft auf wenige Sekunden, allemal aber auf l'richtig angaben, und das englische Parlament erkannte da-her der mayerischen Wittwe eine Belohnung von zoooPfund Sterling zu.
Aus fo genauen Tafeln laßt sich finden, wie weit derMond aus dem Mittelpunkte der Erde betrachtet, zu jederlondner Zeit, von den bekanntesten Sternen abstehe. Wirdnun zur See ein solcher Abstand durch den HadleyischenOctanten gemessen, und vermittelst der zugleich gemessenenHöhen des Monds und Sterns auf den Mittelpunkt derErde reducirt, so giebt dessen Vergleichung mit den Ta-feln die londner Zeit, aus deren Zusammcnhalkung mit derZeit auf dem Schiffe der Unterschied der Langen bekanntwird. Maskelyne (Hw. br'ttilch Ivlsriner '5 Omcle, I.on-176z. 4.), der diese Methode auf einer Reise nachSt. Helena geprüft hat, empfiehlt sie aufs dringendste,und hat seit 1767 in dem jährlichen disutiLsI /rlmsnac dieMondsabstände von der Sonne und 7 — 8 Fixsternen fürden greenwAer Meridian von zzu z Stunden nach MayersTafeln in voraus berechnet, mitgekheilt, auch hat dieCommission schon 1766 dafür gesorgt, die dabey nöthigenReduktionen und Rechnungen durch Hülsstabellen zum Ge-brauch der gemeinen Seeleute zu erleichtern, und in eineArt von Routinrechnung zu verwandlen.
Leadbcrrer, pingre und Bouguer haben dieMondshöhen zu ähnlichem Gebrauche vorgeschlagen; alleinTheorie und Erfahrung geben der Distanzenmelhode ein-stimmig den Vorzug.
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Lose Erlänt. der Sternkunde, Aweytcr Theil §.688>u.f.
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