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2 (1789) Von Erd bis Lin
Entstehung
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hatte, so ungleich, daß sich Harrison mit der erhaltenenHelfte de6 Preises begnügen musie.

Die englischen Uhrmacher Arnold und Zxendal ver-fertigten 1772 Seeuhren, letzterer nach Harrisons Art, er-sterer nach einer andern noch einfachem Einrichtung. Cooknahm drey von Arnold und eine von Kendal mit auf seineReise gegen den Südpol, und die Astronomen Males undBallls? (Db? original alironomicai oblervskions macisln tbe eourls os 3 vo^age tov'arci« tlie 8outIi-poIs, anclrounä tlie >«'or1c1, in tne vears 1772 1775 ) urtheilten,daß man damit die Lange bis auf ^ -z Grad bestimmenkönne.

In Frankreich wurden Seeuhren von Bertbond undLe Roi verfertiget, und unter der Aufsicht der Herrenpingrs und de Borda auf einer Seereise geprüft. IhrIrrthum soll in 6 Wochen nicht über einen halben Gradbetragen haben, und die Le Roische Uhr erhielt den Preiß,den die königliche Akademie der Wissenschaften im Jahre1773 auf diesen Gegenstand gefetzt hatte. Berrhoud(Dralle lnr je« ImrloKes marines, karis, 177g. gr, 4.) hatdie Einrichtung solcher Uhren sehr umständlich und lehrreichbeschrieben.

Neuerlich haben die englischen Künstler, vorzüglichdurch Aufmunterung und Unterstützung des chursächsischenGesandten gm londner Hofe, Herrn Grafens von Brühl,Tasichcnchroiiomcrer oder tragbare Zetthairer von ganzungemeiner Vollkommenheit zu verfertigen cmgefap.gen. Eskömmt hiebey aufVermeidung des Einflußes der Temperaturin die Spiralfeder, und auf Bewirkung eines vollkommnenJfochronismus ihrer Schwingungen an. Thomas Mudgehakte hierüber schon seit zwanzig Jahren gearbeitet, undtheilte dem Herrn Grafen ein Modell eines freyen Stoß-Werks //öre) mit, nach welchem derselbe

durch Josrab Emery ein Tafchenchronometer verfertigenließ, und dessen Gang äußerst sorgfältig prüfte. Einenvon Mudge selbst verfertigten Zeithalter nahm der Admi-ral Campbell 1784 mit nach Newfoundland. Er gabnach einer Ueberfahrt von 4 Wochen die Länge von St.