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2 (1789) Von Erd bis Lin
Entstehung
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Kal

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aber der gregorianische Kalender in 400 Jahren drey Tagehinweglaßt, so wird diese Verschiebung der Epakten da.durch folgendergestalt verändert. Der im Jahre 1582 zumGrunde gelegte Cykel war I, XIl, XXÜI, IV,' X V w. Erwürde zoo Jahre dauren,wenn alle Secularjahre Schaltjahreblieben; da nun i 6 cko ein Schaltjahr blieb, so galt er durchdas ganze vorige Jahrhundert. Im Jahre 1700 blieb einTag hinweg, dadurch rückten die Neumonde einen Tagweiter, und die Epakte muste um r vermindert werden.Daher ist der Cykel für das gegenwärtige Jahrhundert IXI, XXII, lll, XlVrc. Am Ende dieses Jahrhundertssollte er um i zunehmen, weil seit i;oo, zoo Jahre verflos-sen sind; da aber in diesem Jahre der Schalttag wiederumwegfällt, so tritt der Cykel dadurch wieder in seine vorigeStelle und gilt ungeändert bis ryoo. Alsdann fcklt derSchalttag wieder hinweg, und der Epaktencykcl wirdXXIX, X, XXI, II rc.; das Jahr :ooo bleibt ein Schalt-jahr und ändert nichts; 2100 sollte der Cykel wegen derwieder abgelaufenen zoo Jahre um / steigen, wegen desweggelassenen Schalttags aber fällt er auch um 1, und bleibtwieder ungeändert, bis er sich endlich 2200 in XXVIII,IX, XX , I rc. verwandlet. Um dies nicht für alle Jahr-hunderte wiederholen zu dürfen, gab Eilt zwo Tabellen an,in welchen man den Cykel für jedes Jahrhundert durch blos-ses Aufschlagen findet, und die in den meisten chronologi-schen Handbüchern unter den Namen der Epaktentafel undEpaktengleichung verkommen. So ist zwar das Jahrnicht selbst nach dem Mondlaufe geordnet; es ist aber dochsehr leicht, die Tage der Neumonde, wenigstens der kirch-lichen zu finden, welche inzwischen mit den wahren oderastronomsscherr nicht richtig übereinstimmen.

Nächst Lili hatte an diesen Einrichtungen ClavitlSden meisten Antheil. Er muste die zu Prüfung des PlanSnöthigen Rechnungen führen, das ganze Verbesserungsgc-schaft der Nachwelt erklären, und die Kritiken der Gegnerbeantworten, unter welchen sich Mössiin, Scaliyer undDiera am meisten auszeichneten. Dies gab dre Veranlas-sung zu seinem schonen chronologischen Werke (de erstens