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2 (1789) Von Erd bis Lin
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Kal

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desto begreiflicher wird, da die Sonne jede Seite der Ber-ge nur wenige Stunden langchnd mit sehr schief auffallendenScralen bescheint, auch die hevvorgebrachte Wärme sichan den BergspiHen, weiche von allen Seiten her mit Luftumringt sind, weit schneller, als im platten Lande, zer-streut. Starke und weit ausgebreitete Waldungen machendie Lander vorzüglich kalt, weil das Eis wegen der vielenSchotten spater aufchauek. Auch die Winde haben einenmerklichen Einfluß auf die Kälte der Lust, wenn sie, wiebey lins die Nordwinde, Luft aus kaltem Erdstrichen in un-sere Gegenden überführen.

Die stärksten Grade der Kalte in unfern Landern er-strecken sich nicht sehr weit unter die Null des fahrenheitischenThermometers (15 Grad nach Reaumür). In dem sehrHarken Winter des Jahres 1740 war der tiefste Stand desThermometers zu Wittenberg io Grad, und zu Dan-zig12 ^ Gr. nach Fahrenheit. Weit stärkere Grade derKälte findet man in Sibirien zum Theil an Orten, derengeographische Breite nicht viel größer ist, als die für un-sere Länder. Folgende Beyspiele hievon sind aus der inErrlebenS Anfangsgründen der Naturlehre §. 761 befind-lichen Tabelle genommen.

Nordl.Ort BreiteKirinskoi-Ostrogin Sibirien - 57° 4/

Torneä lnLappland *

Tomsk in

Sibirien - - -

Kirenga - - -

Peniseisk - - -

Zeit der Beob.

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Ich kan jedoch nicht umhin, Zu bemerken, daß fastalle diese Beobachtungen verdächtig sind, weil sie den neu-sten Entdeckungen Zufolge den wahren Gefrierpunkt des

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