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Quecksilbers übersteigen, wobey dieses Metall aufhört einrichtiges Maaß für die Unterschiede der Temperatur zu feyn,imd weit stärkerzusammen gezogen wird, als seinem regel-mäßigen Gange nach geschehen sollte, s. Gefticrung.Nach Hutchins Beobachtungen in der Hudsonsbay sankdas Weingeistthermometcr nie unter — 4.6°, wenn auch dieQuecksilberthermsmeter — zoa bis fast — zov zeigten.
Man wird übrigens noch vieles hieher gehörige unterden Artikeln: EiS, Forst, Gefricrung, ILilima, War-me, antreffen.
Külkö, EUllflllchb, lbriouz artifiLiale, ksälirium,^->orA a>-/rMe/. Man kan zwar diesen Namen einer jedendurch Menschen veranstalteten Abkühlung oder Entziehungder Wärme beylegen: er wird aber insgemein nur voll den-jenigen Erkaltungen gebraucht, die man durch Ausiösungenoder Vermischungen gewisser Substanzen, ingleichen durchAusdünstung, hervorbringt.
Wenn man Kochsalz, Salpeter oder Salmiak in einerhinreichenden Menge Wasser auflöset, so wird das Gemischwahrend der Auflösung merklich kalter, und ein hineruge-setztes Thermozneter sinkt bis unter den Gefrierpunkt, wenndas Wasser schon vorher kalt genug war. Nach Aeamnur'sVersuchen (iVlem. cie 1 'LLgch 10>'. (ic-L 1 b. I7Z4-) erkälteteein Pfund Salz in z-a Pinten Wasser geschüttet, das letz-tere um 4-6 reaumürische Grade. Die Auflösung selbstgefrieret nicht, wenn gleich ihre Temperatur unter demEispunkte steht: setzt man aber ein gläsernes Gefäß mitreinem Wasser in dieselbe, so kan man letzteres, wenn esschon an sich kalt ist, gar leicht zum Gefrieren bringen.Diese Kalte aber verliert sich wieder, wenn das Salz völligaufgelößk ist.
Weit stärker ist die Wirkung, wenn, man diese Salzemit Schnee oder geschabtem Eise vermischet. Dabey zer-schmelzt Zwar das EiS zu Wasser, worum sich das Salzauflößt, es entsteht aber zugleich eine so beträchtliche Erkäl-tung , daß man auf diese Art das in die Mischung gesetztereine Wasser, selbst im Sommer, und sogar über dem