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2 (1789) Von Erd bis Lin
Entstehung
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tUS ^aI)N (8cient. p>bzck. Drsök.V. 0. II. OiArelsi.)und aus ihm Johann Christoph Smrrn (OoUeKium

Ouriotnm, dLoi im 8.1676. 4. lo.l. 'Icrttsm. 8 ) füh-ren die Erscheinungen 1. 2. z. umständlich an, und erklärensie aus dem Drucke der Lust, welches dadurch hinlänglichwiderlegt wird, daß unter der Glocke der Luftpumpe alleseben so erfolgt. Sie setzen übrigens noch die ganz falscheBeobachtung hinzu, daß das Wasser in langen Röhrenhöher steige, als in kurzen.

^lsaak Vojstus ( Oo blili et gliornm ichiminum on-line, lstgAse Lom.i666. cap. 2.) bemerkt zuerst, daß dasQuecksilber in Haarröhren niedriger stehe, und daß sich dieErscheinungen auch in communicirenden Röhren zeigen,wenn der eine Schenkel ein Haarröhrchen ist. Er sucht dieUrsache in der Zähigkeit (viöolitato) des Wassers, durchdie es an das Glas anklebe, und dabey sein Gewicht verlie-re, wodurch zwar das Hängenbleiben des einmal aufge-stiegnen Wassers, nicht aber das freywillige Aufsteigenselbst erklärt wird.

Vorcstus (Os motionibus nalurchibus 2 AravitgtepencleiuibuL, Ou^ch gar. 1686. krop. 182 188 ) be-merkt, das Wasser steige schneller und höher, wenn dieRöhre inwendig feucht sey. Er will die ganze Sache auseiner Art von Netz erklären, welches vom Wasser an deruntern Oefnung der Röhre gebildet werde, und stellt sich,um die Hebung des Wassers begreiflich zu machen, dieTheilchen desselben als biegsame Hebel vor.

^acod Bernoukli (Oe vmvitklre aetberiz. ^mkl.168^ 8- P-2Z9-) glaubt, die Lufttheilchen, als Kügelchen,passeten selten ganz genau in die Oefnung einer Röhre, dieäußersten am Rande träfen die Wand der Röhre so, daßsie noch von ihr getragen würden, und wenn also etwa 6 sol-che Theilchen im Durchmesser Platz hatten, so würden 2davon vom Rande der Röhre getragen, daher drückten nurnoch 4 abwärts, und es sey also der Druck der Luft an die-ser Stelle schwächer, als der von aussen, daher das Flui-dum höher hinaufgetrieben werde. Diese sehr gekünstelt«Erklärung fällt schon dadurch hinweg, daß sich die Höhen,