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2 (1789) Von Erd bis Lin
Entstehung
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auf welche verschiedne Liquoren steigen, nicht, wie die spe-ei fischen Schweren der Liquoren verhalten.

Ludwig Carre (^lem.äskam, 170^.) machte nebstGeostroy viele Versuche über die Haarröhren, fand,daß das Wasser in ihnen nicht stieg, wenn sie inwendig mitFett bestrichen waren, so lauge bis der bestrichne Theil ganzunter Wasser stand, stellte Versuche unter der Glocke derLuftpumpe an, und bemerkte, daß die Lange der Röhrennichts zur Höhe des Steigens beytrage. Er ist der erste,der die Erscheinungen aus dem Anl'ängen des Wassersans GlaK erklärt,und die meisten Phänomene richtig darausherleitek: nur irrt er darinn, daß er annimmk, die dasGlas berührenden Theile des Wassers verlöhren ihr ganzesGewicht/woraus folgen müste, das Wasser steige höher,wenn man die Röhre tiefer einsrnkt.

D. Iurin (?Iii1os. Vrsnlsäk. no.z;-) et z6^.) stellteVersuche mit gläsernen Gefäßen an, welche aus Röhrenvon verschiednen Durchmessern bestanden. Wenn der wei-tere Durchmesser das Wasser berührte, so stieg es so hoch,als der engem Röhre zukam: brachte er aber die engereRöhre ans Wasser, so trat es nur so weit, als die weiterees halten konnte. Er erklärt das Phänomen so, wie Hawksrbee, aus der Anziehung, welche dem Wasser, das die in-nere Wand der Röhre berührt, sein Gewicht benehme, da-her dasselbe von dem Drucke des Wassers im Gefäße erho-ben, und von dem nächstfolgenden Ringe der innern Glas-wand angezogen werde. Das Hängenbleiben des Wassersleitet er von dem Ringe der Glaswand her, welcher dieobere Peripherie des Wassers zur Basis und den Wirkungs-kreis der Anziehung des Glases zur Höhe hak. Bülfin-ger (Oiss. äe tubuliü cspülaribu!' in Lolnment. ?etrop.Io.II. p.agz. und in den Anm. über Iurin's Abhand-lung, eb. Vo.III. p.rgt lqq.) setzte noch mehrere Versuchehinzu, und fand, daß ein Haarröhrchen gerade so viel Was-ser anzieht und erhalt, als der gröste Tropfen ausmacht,der auswendig an dem Röhrchen, ohne herabzufallen, han-gen kan, daß in trocknen Röhren das Wasser zuerst am