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Steinmassen, Gypsftein oder Alabaster ( 6 ^p 5 umA!s-
"bsllruin, ). ' '
Dem Feuer auöZesetzt werden diese Steinarten undurch-sichtig, weiß und seicht zerreibsich. In diesem Zustandeheissen sie gebrannter Gyps, und geben mit Wasser zu.einem Teige vermischt, eine Masse (äV-i/»--), die sich inalle Gestalten formen last, und in kurzer Zeit ohne weiternZusatz von selbst erhärtet. Diese Eigenschaft macht denGyps zu allerlei) Bedürfuißen bey Gebäuden, Absornmnc.höchst bequem. .
Der Gyps, der sonst einige Aehnlichkeit mit dem Kal-ke hat, ist doch darint! wesentlich vom letztern unterschieden,daß er mit den Sauren nicht brauset und sich nicht darinnausiöstt. Porr (iithogeognosie Th. l. S.z.) mecht ihndaher zu einer eignen Elaste von Erden, und unterscheidet'ihn von der Kalkerbe, ob er gleich selbst (S. einge-ist.ehk, daß..dle sogenannte stlenirisÄe Erde, .oder die Zu»sammensetzusig hon Kalkerde und Vikriolsirure, sich nur inwenigen geringen Umstanden vom Gypse unterscheide.Marggraf aber (Chymische Schriften Th. II. Berlin,1767. 8, ?lbh. X. §.5. S. 17-. st) hat durch entscheiden,de Zerlegungen und Zusammensetzungen dargethan, daßdev GvpS nichts anders, als eine mit Vitriolsäure gesättig-te Kalkerde, ein Salz sey, das von Natur krystallisirt ist,dein aber durch das Brennen sein Krysiaaisationswasser ent-zogen wird. ' . .
Der Gyps wird zu Verzierungen in den Gebäuden,zu Abgüßen von Statuen und Münzen, zum Modelliren,zur Befestigung der Haspen in den Mauren, zur Nachah»rUung des Marmors, zur Bereitung verschiedner Glä-ser u. s. w. gebraucht In der Farbekunst dient erzur Festsetzung einiger, besonders gelber, Farben; intthierischen Körper bringt er schädliche und auStrocknen»de Wirkungen hervor, daher die bey den Alten ge»wohnliche Vermischung der Weine mit Gyps (Mn. kk,di. XlX. 19. pkstuinalla 6e re rust. Xll. 20. 36. 2g. snachtheilig ist; zu Düngung und Fruchtbarmachung der