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Die deutschen Naturforscher, insbesondere Gordonin Erfurt, verstärkten die Funken noch mehr, und bemüh-ten sich, brennbare Stoffe dadurch zu entzünden. D. Lu-dolfin Berlin und LVinkler in Leipzig waren die ersten,denen es im Jahre 1744 gelang, Weingeist anzubrennen;Gralath in Danzig entzündete den Dampf einer eben ver-loschenen Kerze, und Boje in Wittenberg den von geschmol-zenem Schießpulver. D. NXrrson wiederholte diese Ver-suche, und fand, daß die Entzündung auch von statten ge-he, wenn eine elektrisirte Person den Weingeist halt, undeine unelektrisirte den Finger daran bringt, d. h. daß nega-tive Funken eben sowohl als positive zünden.
Bald hieraufgab die Eutdekung der leidner Flasche denNaturforschern ein Mittel, weit stärkere Wirkungen her-vorzubringen , als der Funken der einfachen Elektricität zuthun vermögend ist. Man ist daher auf die Verstärkungdesselben nicht mehr so sehr bedacht gewesen. Der Abtissleller hat verschiedene Spielwerke, die man damit ma-chen kan, z.B. im Dunkeln leuchtende Buchstaben und an-dere Figuren darzustellen, sehr umständlich beschrieben(b<ettre8 kur 1'eleclncite/H U. ä kard >762. i2mo k.ettr.22. p. 274 lg.). Die neuern, größer» und besser eingerichte-tsten Maschinen haben inzwischen einfache Funken verschafk,deren Wirkungen der verstärkten Elektricität nicht vielnachgeben.
Priestley Geschichte der Elektr. durch Rrünitz, an mehrerenStellen.
Erxleben Anfangögr. der Naturl. §. 52l — 52Z.
Lavallo Vollst. Äbhandl. der Lehre v. der Elektr. Dritte Aust,S.7. zg.
FUß, Schul), ?e5, Der Fuß oder Schuhist das zur Messung gerader Linien angenommene Maaß,aus dessen Zusammensetzungen und Eintheilungen alle übri-gen Längenmaaße entspringen. Es soll eigentlich die Längedes Fußes von einem im vollkommensten Verhältnis ge-bildeten Manne seyn; das unbestimmte hierin» aber macht,daß die Fußmaaße fast aller Orten von einander ab-weichen.