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2 (1789) Von Erd bis Lin
Place and Date of Creation
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Frü ZZ,

sich ausdehnen, zerreißen sie die kleinen Gefäße und zerstö-ren die Organisation.

Selbst am thierischen Körper ereignen sich in den kaltenLandern ähnliche Erscheinungen. Nicht selten sieht manLeute, die durch einen starken Frost die Nase oder die Oh-ren verlohren habe». Sogar in den gemäßigter» >Kliwa-ten finden sich Beyspiele hievon. Das einzige Mittel, einerfrornes Glied zu erhalten, ist, daß mm« es nur sehr lang-sam wieder aufthauen last, daß man es z. B. eine Zeitlang in Schnee steckt, ehe es einer mildern Temperatur«uSgescht wird. Eben so kan man auch erfrorne Früchteerhalten. Ein achzuschnellcs Aufthauen last den Theile«des ersrornen Körpers nicht Zeit, die Anordnung wiederanzunehmen, aus der sie das Gefrieren gebracht hat, unddie gehörige Organisation wiederherzustellen.

I.e^vN8 -je plivtic^uc 'Po. I V. p. iz6lgg.

Oi6I. rsitonne äe srt.

Frostpunkr, s. Thermometer.

Fvuhl'Nst, Frühjahr, Lenz, Vsr,

, Eine der vier Jahrszeiren, welche nach dem Winter undvor dem Sommer fällt, von dem Tage anfängt, an wel-chem die Sonne beym Aufsteigen in den Aequator tritt,und sich mit dem endiget, an welchem sie zu Mittag ihrenhöchsten Stand im Jahre erreichet. Da bey uns die auf-steigenden Zeichen vom Steinbock bis zum Krebse gehen,und diese Helfte der Ekliptik vom Aequator im Anfangs-punkte des Widders durchschnitten wird, so bestimmt derEintritt der Sonne in den Widder den Anfang, und derin den Krebs das Ende des Frühlings, der also bey unsum den 2a März mit der Nachtgleiche anfängt, und umLen 21 Jun mit dem längsten Tage aushört, si Ekliptik.

In der südlichen gemäßigten Zone enthält die andereHelfte der Ekliptik die aufsteigenden Zeichen, daher derFrühling mit der Nachtgleiche um den sz Sept. anfängt,und mit dem längsten Tage den 21 Deo. anfhört.

Unter dem Aequator und in der heißen Zone lasten sichdie Jahrszeiten so regelmäßig nicht abcheilen, und man