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hat dabey mehr die nasse und trockne Zeit zu unterscheiden.Auch bey uns bezieht man im gemeinen Leben die Benen-nungen der Jahrszeiten mehr auf Temperatur und Witte-rung, als auf den Stand der Sonne; da nun jene nichtvon diesem allein abhangen, so läst sich der Anfang derJahrszeiten in diesem Sinne wegen der mitwirkenden ver-änderlichen Ursachen nicht genau angeben. So verstehtman unter Frühling die unbestimmte Zeit, binnen welcherdie Kälte aufhört, die Temperatur allmählich milder undwärmer wird, und die erstorbne Natur wieder auflebt.
Frühiingönachlglerchs , Aequilioöimm vernum,r. Die Zeit, zu welcher die Sonneim Aufsteigen den Aequator erreicht, an allen Orten derErde den Tag der Nacht gleich macht, und in unserer ge-mäßigten Zone den Anfang des Frühlings bestimmt. DieSonne steht alsdann in einem Punkte des Aequators selbst,beschreibt den Aequator als ihren Tagkreis, und ist daher,weil ihn jeder Horizont zu gleichen Theilen schneidet, über-all l2 Stunden sichtbar und 12 Stunden unsichtbar. Esgeschieht dies bey ihrem Eintritt in den Widder, welcherjährlich um den 21 März erfolgt.
KvÜhlMtzFpUNkk, widderpunkc, erster Punktdes Widders, Anfangspunkt der Ekliptik und desAequarps, ?unötum aequinoaiü verui, Ikunäkum pri-mum grietis, Lchrmo.re /uArtem/, /A'SMM' -in/
Derjenige Durchschnittöpunkt des Aequators mitder Ekliptik oder jährlichen Sonnenbahn, in welchem dieSonne bey ihrem scheinbaren jährlichen Umlaufe um den2iMär; oder zu Anfänge des Frühlings tritt, indem sieaus der südlichen Halbkugel in die nördliche aufsteigt. Ehe-dem stand an dieser Stelle das Sternbild des Widders, da-her man den nächsten ^0 Graden der Ekliptik von diesemPunkte an gegen Morgen gerechnet, den Namen des Wid-ders beylegte. Hieraus erklären sich die angeführten Be-nennungen, welche beybehal ken werden, obgleich der Punktselbst schon langst die Sterne des Widders verlassen hat,und anjeßt unter den Sternen der Fische steht.