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ΑΗΜΟΣΘΕΝΟΓΣ
XVIII. ρ. 259.
Θηβαίοις ρώμην και δόξαν ύπάρχουσαν, ούδ υπέρ ola99 πεποιηκότων ανθρώπων κινδυνεύσετε διαλογισάμενοι. καιγάρ τοι πάσι τοϊς 'Έλλησιν εδείξατε εκ τούτων, ότι κανδτιονν τις εις υμάς εξαμάρτη, τούτων την οργήν ειςτάλλ’ εχετε, εάν δ’ υπέρ σωτηρίας η ελευθερίας κίνδυνόςτις αυτούς καταλαμβάνη, ούτε μνησικακήσετ’ ονθ 3 νπο-λογιείαθε. καϊ ουκ επί τούτων μόνον ούτως εσχήκατε,αλλά πάλιν σφετεριζομένων Θηβαίων την Εύβοιαν ουπεριείδετε, ούδ’ ών υπό Θεμίσωνος και Θεοδώρου περ'ιΏρωπον ηδίκησθ 3 άνεμνήσθητε, άλλ 3 εβοηθήσατε και τού-
schiedenes Übergewicht errangen,hielten die Athener fest zu Sparta.Ol. 102, 4. 369 fielen die Thebanerin Lakedämon ein und bedrohtenselbst Sparta, wurden jedoch durchdas Erscheinen einer athen. Hilfs-macht unter Iphikrates zum Abzuggenötigt. Xen. Hell. 6, 4, 49 ff.Diod. 15, 63. — Die syntaktischeVerbindung des Satzes ist durchdas mit Nachdruck vorausgestellte-Λακεδαιμονίους, welches von επει-δή Θηβαίοι άνελεϊν έπεγείρουν ab-hängt, etwas verschoben, sodafsδιεκωλνσατε, wozu Θηβαίους alsObjekt zu denken ist, jetzt für sichdasteht. — υπέρ oia πεποιηκοτων]enthält eine im Lat. und Griech.durch den häufigeren Gebrauch desParticipiums mögliche Kürze desAusdrucks: „was die verbrochenhatten, für welche Ihr“ etc. — δια-λογισάμενοι ] Beachte die bezeich-nende Komposition!
99. τούτων, auf das kollektiveοτιοϋν bezüglich (zu § 277), übri-gens objektiver Genetiv, wie 22, 58ών την οργήν. 44, 14 οργή τωνπραττομένων. 57, 4 τήν τον πράγ-ματος οργήν. Lys, 12, 20 μεγάλωναδικημάτων οργήν, „dafs ihr eurenUnwillen darüber für jede andereGelegenheit festhaltet, sparet“. Die-ser Satz hat nicht den Hochton; ersoll nur den folgenden heben. —σωτηρίας και] nämlich der anderenHellenen. — σφετεριζομένων —
τοντοις] Oropos, eine auf attisch-böotischem Grenzgebiet an der Mün-dung des Asopos gelegene Stadt,war von Alters her ein Zankapfelzwischen Böotien und Athen. 01.103, 3. 366 bemächtigte sich vonTheben unterstützt Themison, derTyrann von Eretria, derselben. DieAthener kamen mit den Theba-nern überein, einstweilen ihnendie Stadt unterpfändlich zu über-lassen, und behielten sich vor, ihreKechte daran vor einem Schieds-gericht geltend zu machen. DieThebaner gingen darauf ein, wei-gerten sich jedoch später die Stadtherauszugeben. Hieraus entspannsich zu Athen die berühmte δίκηπερί ’ Ωρωπον , in welche Cha-brias und Kallistratos verwickeltwurden. D. 16, 16 f. 21, 64. Vgl.Xen. Hell. 7,4, 1. Diod. 15, 76.Erst nach der Schl, bei Chaironeiaward den Athenern durch Philippder Besitz von 0. garantiert. Paus.1, 34, 1. — Euboia war ein zuwichtiger Punkt, als dafs die Ath.diese und andere Unbilden hättenlange nachtragen sollen: als daherOl. 105, 3. 357 unter Thebens Ein-flufs die Umtriebe der Parteien dortzum offenen Kampfe ausarteten,sandten sie schleunigst eine Heeres-macht unter Diokles hinüber, welchein kurzer Frist die von der anderenPartei zu Hilfe gerufenen Theba-ner hinauswarf und die alte Ord-