Druckschrift 
2 (1885) (XX.) Rede gegen Leptines (XVIII.) Rede vom Kranze
Entstehung
Seite
61
Einzelbild herunterladen
 

253. R.

ΠΕΡΙ ΤΟΓ ΣΤΕΦΑΝΟΓ.

61

οοι χατέλυον, Λίσχίνη, καί συ προνξένεις αυτών' ους ήμεν πόλις ώς έχ&ροίς καί ούτε δίχαι 3 ούτε συμφέρονταλέγοντας άπήλασεν, αοι δ 3 ήσαν φίλοι, ον τοίννν επράχ&ητούτων ονδέν, ώ βλάσφημων περί εμού καί λέγων ώςσιωπώ μεν λαβών , βοώ * δ' άναλώσας. αλλ 1 ον συ,άλλα βο&ς μεν εχων, παυσει δ 3 ουδέποτ 3 , εάν μη σ 3 ου-τοι πανσωσιν ατιμώσαντες τήμερον. στεφανωσάντων τοί- 83ννν υμών εμ 3 επι τοντοις τότε, χαί γράψαντος 3 Λριατονί-χον τάς αντάς συλλαβάς ασπερ ουτοσ'ι Κτησιφών νννγέγραφεν, χαι άναρρη-9-έντος εν τφ &εάτρω τον στεφάνου,

καί δευτέρου χηρύγματος ηδη

— προνξένεις] Dafs ihm Π. vorge-worfen, er habe zur Zeit der Frie-densgesandtschaft in Oreos um dieProxenie geworben, sagt Aescli. 2,89. Beim Proxenos (zu 20, 60) ihresStaates nahmen auch sonst die Ge-sandten Quartier. Vgl. Xen. Hell.

5, 4, 22. — ον τοίννν — ονδέν]So grofsen Vorteil ich auch daraushätte ziehen können, wenn ichmeine Dienste an Ph. und seineKreaturen verkauft hätte, so habeich doch das alles hintertrieben,und dennoch machst du mir denVorwurf u. s. w. Mit ου τοίννν. . τοντων kehrt der Redner zuder Hauptsache nach der Episodezurück. Dadurch ergiebt sich derInhalt des τοντων. — λέγων ] Aesch.

3, 218 αν S’ οίμαι λαβών μενσεσίγηχας, αναλώαας δε χέχραγας.λίγων ist pari, imperfecti. Es wardas ein gewöhnlicher Witz desAeschines, für dessen genaueresVerständnis es uns an Kenntnis derBezüge fehlt, (βοώ „den Mund auf-sperren.“) Jedenfalls ist die Asso-nanz geeignet, den Spott zu ver-gröfsern. „Auf Aesch. 3,218 kommtD. zurück, indem er für das ethi-sche σιγά s das einfach sachge-mäße σιωπώ setzt, welches zu-gleich die verstandesmäfsige Seitehervorhebt.“ Schmidt (Synonymik).ατιμώααντες, durch Freispre-

μοι τούτου γιγνομένον, οντ

clxung des Beklagten mit einer Majo-rität von mehr als 4 /s der Stimmen,in welchem Falle der Kläger inAtimie fiel.

83. 'Αριατονικού] Vollst. ’A. Ni-χοψάνονς Αναγνράσιος. — ras αν-τάς ανλλαβά s ( καί ταντά ρήματα§ 223), versteht sich in dem allge-meinen Teile des Antrags, also etwadie Ausdrücke, welche Aesch. 3,49(s. die Einl. S. 5) anführt. — xaiδεντέρον — γιγνομένον ] Die rechteDeutung dieser Stelle ist noch nichtgefunden. Die Hauptschwierigkeitliegt in dem Pron. τοντον, dessenBeziehung völlig unklar ist. DieAusleger schwanken zwischen demAnträge des Aristonikos und demdes Ktesiphon. Im ersten Fallewürde mindestens auch das voneinigen Mss. für γιγνομένον gebo-tene γενομένον anzunehmen sein;doch ist von einer früheren Be-kränzung des D., die hier in Betrachtkommen könnte, nichts bekannt.Im andern Falle aber widersprächesich D., der ja ausdrücklich § 223noch eines andern, oder, wie es voneinigen gefafst wird, zweier mitdem des Aristonikos gleichlauten-der Anträge auf seine Bekränzunggedenkt, welche zwischen jenenund den des Ktesiphon mitten hin-ein fallen, so dafs der letztere nichtder zweite sein kann. Auch nimmt