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3 (1825)
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bundene Begleitung, hielten das Volk einen Augenblickzurück. Der Prälat fragte nach der Ursache; er hörte,und verdammte mit ihnen den Mörder; aber er ver-sicherte, bethenerte und schwur, daß Mise no unschul-dig wäre, daß er den Verbrecher kennte, und Allesaus dessen eignem Munde erfahren habe. Sie wolltenihm nicht glauben; so blind ist die Vernunft des ge-meinen Haufens, wenn Vorurtheil sie eingenommen;und übrigens schien der schon zum Pfale abgeführteMiseno das Verbrechen durch sein Stillschweigen ein-zugestehen; dennoch rief man ihn zu dem Platze, woder Bischof sich befand, und dieser beschwor ihn beiAllem was heilig, die Wahrheit zu sagen. Misenoschwieg. Da foderte er ihn noch einmal auf, bei demKreuze was er auf der Brust trug, und dieser sprachFolgendes:

Ich freue mich, meine Freunde, über den Abscheu,den Ihr gegen den Mord habt; diese Wuth und Ra-serei, welche Ihr gegen mich beweiset, in der Mei-nung, daß ich der Mörder sey, gefällt mir sehr, stattdaß sie mich beleidigen sollte; denn es ist nichts schreck-licher, als ein vernünftiges Wesen, wie wir selbst, zuzerstören; und glaubt, daß wenn ich strafbar wäre,ich mich selbst nicht ertragen könnte; aber wisset, daßich ganz unschuldig bin; der Himmel sey mein Zeuge,und das Kreuz des Herrn, bei welchem ich geschwo-ren habe; ich lief hin, um den Zweikampf zu vermei-den, aber ich kam zu spät; ich wollte einem sterbenden