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3 (1825)
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Drei und zwanzigstes Buch.

^)ben von dem erhabensten Throne ruhten des HöchstenBlicke mit Wohlgefallen auf die ganz bekehrte Efige-n ia; ihr erlittenes Unglück war die Basis zu ihremheldenmüthigen Entschlüsse geworden. Ihr edles Bluttrieb sie besonders dazu an, sich von einer Sklavereifrei zu machen, in welche die blinde Leidenschaft derLiebe sie gestürzt hatte. Gleich dem königlichen Adler,der, wenn er die Schlinge zerrissen, worin er gefan-gen saß, immer höher zu den Wolken aufstekgt, undmit Abscheu nach dem Orte hinblkckt, der ihm Gefahrdrohte, eben so konnte Efigenia den Grafen ohnetiefen Abscheu im Herzen nicht ansehen, obschon siethn sehr verändert sähe; nur aus Höflichkeit ließ siedie Unterhaltung des Neukasis zu, dessen Dienstihr wegen der Zartheit ihres Geschlechts, der weitenRek'en und Schwierigkeiten auf dem Wege, nöthig war.

In der Brust des Grafen kochte ein schwarzesund vor Eifersucht brennendes Blut; jedes Wort derEfigenia und des Neukasis war ihm ein Dolch-stich, jeder Augenwink rin durchbohrender Pfeil. Schon