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3 (1825)
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trübte sich sein Verstand, und verließ ihn sein Gedacht«niß; er vergaß Alles was vorgegangen, seine Verspre-chungen, die Lehren Miseno's, seine eigene Erfah-rungen waren seinem Gedächtnisse entschwunden. DerNebel seines Verstandes wurde zu einer schwarzenWolke, aus welcher die Donner krachen, die Blitzezucken, und glühende Erscheinungen hervorgehen. Schonverändert sich sein Gesicht, seine Augen blicken wildumher, seine Ohren hören falsch was geredet wird,sein Geist giebt ihnen einen gefährlichen Sinn; so öff-net er der Furie Eifersucht sein Herz. Haufen-weise drängen sich die andern mit ein, und seine Seelehört auf die Wohnung zu beherrschen, worin sie lebte.Haß, Rache, Argwohn, Zorn, Betrug, Unruhe, Liebeund Leidenschaften treiben sie wie eine leichte Staub-wolke umher; bald unterdrücken, bald treiben, balderheben, bald stürzen sie dieselbe; hier verwunden,da beisscn, dort zerreißen sie sie, und die arme Seeleunterliegt und quält sich, und seufzt.

Als die übrigen sich von der Müdigkeit der Reiseerholten, lief der Graf tobend durch Feld und Wald,hingegeben der Verzweiflung und dem Jrrwahne, biser sich eines Morgens entschloß, den Neukasis zufordern, um sich durch den Zweikampf das Recht aufdas Herz der Efigena geltend zu machen, welchessein Nebenbuhler verräterischer Weise ihm raubte.

Was soll ich, sagte er, mit einem Leben ma-chen, welches mir nur zur Qual dient? Entweder