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er seiner königlichen Person den besten Freund auf-opfcrn wollte, und er versprach diese Entdeckung sozu benutzen, daß Niemand den Ankläger in Verdachthaben sollte. Kaum verließ der Graf die Audienz desSultans, als auf sein Anstiften drei Zeugen von grö-ßerem Ansehen eintraten, daß die beiden Gefangenensich von nichts Anderem unterhielten, als dem erstenGlauben treu zu bleiben, trotz Marter und Qualen,und daß sie alle Liebkosungen und Drohungen desFürsten verachten müsse.

Mit größerem Getöse stürzt keine Mine zusammen,wenn sie angezündet wird, als der Sultan auffuhr,nachdem er dieß erfahren. Unverzüglich ließ er diebeiden Gefangenen vor sich führen, und die Strafenanordnen, welche gewöhnlich die ungetreuen Buhlcrin-nen des Sultans, und die Schänder seiner Ehre, aus-zustehen hatten. Schon glühte der Scheiterhaufen;Heller noch brannte der Serail, und alle Buhlerinnendes Fürsten, vor Rache und Wuth gegen die unge-treue Efigenia. Jede hielt ihr Gefäß mit siedendemWasser bereit, um es auf seinen Befehl auf das Hauptder unglücklichen Deliquentinn herabzuschütten, welchebis an den Gürtel auf einem öffentlichen Platze einge-graben werden sollte. Schon richtete man den Schand-pfahl auf, an welchem Miseno lebendig verbranntwerden sollte. Schon ordnen sich die Truppen, welchein Jconio geblieben waren; um den Sultan zu be-gleiten, und welcher den nächsten Tag seine Reise an-