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vorgcstellt, daß er sie bewog, als Soldat verkleidetzu entfliehen, und mich bat, sie zu begleiten, indeß er,einen andern Weg einschlagend, sie zu Palästina er«warten wollte, um sie nach ihren Eltern zurückzubrin«gen. Da ich nun diese Untreue nicht billigen konnte,so habe ich Miseno verächtlich behandelt, wovonMustafa Zeuge seyn kann, welcher, wie ich weiß,sich über meine anscheinende Grobheit ärgerte, weller den Beweggrund nicht wußte, und den ich nichtentdecken mochte, weil ich lieber den Schein einerUnhöflichkeit auf mich laden, als das Verbrechen ei«nes Freundes bekannt machen wollte. Auf dem Wegemit der Armee suchte ich sie zu bewegen, in EureArme zurückzukehren, ehe mau ihre Abwesenheit be-merkte; aber es war nicht möglich, weil sie fest aufdie Grundsätze ihrer Religion baute; so stark war dieUeberredung Miseno's gewesen. Kaum erfuhr er,daß Efigenia gefangen sey, so begab er sich inden Kerker, sie in ihren Absichten zu bestärken; ich habesie da zurückgelassen, und so wehe es mir thut, someinen besten Freund anklagen zu müssen, so ist mirdoch die Achtung, die ich Euch und der Wahrheit schul«dig bin, heiliger, als die Freundschaft eines Ver-brechers. —
Der Fürst erinnerte sich, daß Mustafa ihm vondem ungebührlichen Betragen des Grafen gegen M i-seno gesagt hatte, und dieses wurde nun durch dieseAnzeige erklärbar. Ihm gefiel die Zartheit, mit welcher