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-welchem der verkleidete Soldat diente.' Mustafabewies dem Grafen sein Wohlwollen über die Ehre,ihn unter seinen Truppen zu sehen. Dieser Türkewar ein sehr kluger, aber auch ein sehr eitler Mann.Er hatte einen großen Gefallen an Lobsprüchen, unddurch Schmeichelei war es möglich- Alles von ihm zuerlangen. Efigeiiia hatte ihn so für sich eingenom-men, daß er ihr keine Bitte versagte. Er wußte nicht-wer dieser muthige Krieger war; aber sein. Anstand,seine Gewandheit, seine Aufmerksamkeit und Dienst-fcrtigkeit bei Allem, was er wünschte, hatten ihm seineganze Freundschaft erworben.
Die Art, wie der Graf der verkleideten Efige-nia antwortete, gab Miseno leicht zu erkennen,daß hierunter etwas Verstecktes liege; er sah, daß je-ner in Gegenwart des Soldaten unruhig werde; sah,daß er seine Empfindungen verbergen wollte, aberdas Herz sprach sich durch seine Blicke aus. Zwarwaren die Worte an Mustafa gerichtet, aber dieAugen verweilten nur auf dem Krieger. Er sprachwie eine Maschiene, deren Räderwerk außer Ordnungist; bald hielt er inne, bald wiederholte er sich, undkämpfte mit sich selbst; denn der Verstand sticht vondem unbeständigen und leichtfertigen Herzen, und sowar die Zunge, welche zum Kommandanten redete,ohne alle Leitung. Efigcnia, oder Algazar,suchte die Schwäche des Grafen zu bedecken, und aufsolche Weise überhäufte er den Mustafa mit vcrschie-