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Frieden behalte, den Gebrauch meiner Vernunft, unddie Herrschaft über meine Leidenschaften, so habe ichNichts verlohren, wenn auch der Graf lebt, und Neu-kasis mit ihm. Warum ängstige und quäle ich michdenn, wenn ich noch bin, wie ich zuvor war? Siewollten nur Nebels thun, aber in Wahrheit konntensie es nicht. Und wenn ihr Verbrechen nicht zur Voll-ziehung gelangte, so soll es meine Rache auch nicht.Soll ich sie vielleicht im Bösen nbertreffcn? Soll ichwegen eines Bösen, das nicht zur Wirklichkeit kam, et«was Böses thun, das in der That besteht, und demnicht wieder abgeholfcn werden kann? Gewiß nicht.Hiemit richtete er sich auf, und sprach mit dem Kai-ser zu Gunsten seiner Feinde, als wenn sie seineFreunde gewesen wären.
Diese beiden Unglücklichen, sagte er, haben Allesverlohren; Ruf, Tugend, Ehre, und sogar die Freund-schaft und den Schutz des Regierers der Welt, wel-ches sie allein glücklich machen könnte. Warum sollenwir dem Leiden, welches sie sich selbst zufügten, eingrößeres Hinzuthun? Ist ihr Unglück nicht groß genug?Sie sind Glieder desselben Körpers, als wir selbst.Wir dürfen uns nicht rächen, um nicht unfern eigenenKörper zu zerstückeln. Wenn meine linke Hand dierechte verwundet, soll diese sich dann an jener rä-chen ? Würde ich da nicht unvernünftig handeln, undfür meine thörichte Rache büßen müssen? In diesemKalle sind auch wir. Wir sind alle Brüder, Söhne