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reise der Helena erfahren, und da er vergebens vcr-sucht hatte, ihr den Weg abzugewinnen, um der Ge«fahr zuvorznkommen, hatte er sich geschmeichelt, durchdie Verschlagenheit des Neukasis gesichert zu wer-den, und in diesem Gedanken kam er nach Nizäa.
Hier stieg der Zorn des Gesandten auf den höchstenGrad, als er von der Helena die Ränke des Gra-fen vernommen. Er schwur bei Allem, was heilig ist,im Himmel und auf der Erde, sich an dem Grafenund seinem Gefährten zu rächen. Helena, seine Ge-mahlinn, fachte seinen Zorn nur noch mehr an, undvon beiden Seiten bliesen die höllischen Furien Haßund Rache, um zu sehen, ob in dem Herzen des schongestimmten und vorbereiteten Miseno das Feuerschon glimmte, welches in dem der beiden Gesandtenglühte.
In ihnen sah Miseno, wie in einem Spiegel,alle die Bewegungen, welche sein Herz zu empfindenbegann. Dann trat er einen Schritt zurück, und wichzurück vor dem Abgrunde, an dessen Rande er sich be-fand; nun beurlaubte er sich auf einen Augenblick, undmit gesenktem, auf die Hand gestütztem Haupte, fienger an nachzudenken. Er blickte auf zum Himmel, undfragte sich: Wo ist der süße Friede, welchen meineSeele so lange Jahre genoß? Wo das Helle Licht mei-nes Verstandes? Wo die Heiterkeit, mit welcher ichsonst Alles ertrug, was mir begegnete? WaS habe ichNeues, oder was habe ich verlohren? Wenn ich den
(Th. m. )
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