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wornach wir Alle trachten, auötheilt eher verweigert.Unter den Menschen sey mein Richter, wer da will,das kann meinen Absichten nicht nützen und nicht scha,den. Wenn ich schlecht handele, so fürchte ich meine»eigenen Richter;, fürchte das Urtheil der ewigen Wahr«heit, welche nicht von den Menschen abhängl; wennich aber recht thue, so scheue ich nichts, weder aufder Erde, noch im Himmel, noch in der Hölle. Nachdiesem Grundsätze, gnädigster Herr, habe, ich gegenEuch kein Verbrechen begangen; der Himmel ist meinZeuge, daß es mir nie in den Sinn kam, Etwaige«gen Euere Krone zu unterfangen; zwar gab ich Mralle Mühe, sie auf das Haupt Eures Schwiegervaterszu bringen; das ist mir gelungen, und ich freue michdarüber. Juch brachte ich Isaak Angelo aus demKerker auf den Thron; aber das haben diese Fürstennicht sowohl mir, als der Vorsehung zu danken, undich verlange von den Menschen keine Belohnung fürmeine Arbeit. Wenn Eure Väter späterhin der Regie«rung entsetzt ivurden, so kam das nicht durch meineSchuld; eingesperrt ließen sie mich im Gefängnisse, weitvon ihren Staaten, als sie vom Throne sielen. Ichdarf Euch selbst zum Zeugen nehmen.
Nun, gnädigster Herr! da ich Euch schon die Be«gebenheiten und den Zweck meiner Reise mitgetheilthabe, so wißt Ihr auch, daß dieser mein Gefährte derGesandte der Königinn von Jerusalem ist, den sie zumPhilipp August sendet, und der ihr Nachricht