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3 (1825)
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Eure Klugheit wird den Muth, den sie haben mögen,eine Krone zu stiften. Euer gerechtes Mißtrauen, unddie gegenwärtigen Umstände genau erwägen. Ichglaube, daß, da ein so gegründeter Verdacht vorhandenist, Eurem Scharfsinne das Verbrechen einer heimli-chen Verschwörung nicht kann verborgen bleiben; undwisset, daß Niemanden mehr Eure Sicherheit am Her«zen liegt, als dem Grafen von Mähren.« Hier schwiegTeobald; und so wie ein plötzlicher Wind sich er«hebt aus einem dickbelaubten Gebüsche, so hörte manplötzlich ein allgemeines Gemurrmel in der Versamm«lung. Auf dem Gesichte des Kaisers las man zu glei,cher Zeit Zorn und Freude, weil er das Verbrechenentdeckt sah, Neukasiswar ganz entzückt, daß ihmseine studirte Rolle so gut gelungen war. Die Kak«serinn, traurig und bekümmert, bat den Kaiser, dochMiseno zu erlauben, reden zu dürfen, welches derMonarch zugab, damit er durch eine verwirrte Redesein Verbrechen an den Tag legen möge, und der Fürstbrauchte sein ganzes Ansehen, um Stillschweigen auf-zulegen, und auf Miseno's Rede aufmerksam zumachen.

Mit unverändert ruhigem Gesichte sprach dieser:Wenn die Monarchen, gnädigster Herr, der Welt fürihre Handlungen verantwortlich sind, so bin ich esauch, und zwar nicht bloß der Welt, sondern auchmir selbst, und dem höchsten Wesen, daS mit Weis-heit, Gerechtigkeit und Wahrheit das wahre Glück,