Druckschrift 
3 (1825)
Seite
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da der König von Frankreich den Prinzen zn ihremGatten bestimmt, und der größte Theil der Schiffsge«scslschaft umgckoinmen, die höchste Vorsehung sie alsFürsten unter seinem besondern Schutz genommen, undabsichtlich ihr Leben errettet habe.

Mit solchen Planen waren die Phantasie desGra»fcn und Neukasis angefüllt; nichts war ihrer Mei«nung nach so gewiß, als der Schiffbruch ihrer zweiGefährten, nichts so leicht, als die Ausführung ihreskühnen Plans. In diesen Gedanken bestätigte sie dieAnkunft eines von Konstantinopel ausgelaufenen Schis«fes, welches versicherte, Trümmer eines VenezianischenSchiffes angctroffen, und auf dem Hintertheil dasWappen von Venedig und eine Inschrift von dahergelesen zu haben; und nun schien es gewiß, daß Mi«seno und Apmar umgekommen wären.

Bei dieser so sehr gefürchteten Nachricht warHelena keines Gedankens mehr fähig; in sich gekehrtüberließ sie sich der Leitung des Grafen, welchen siemit Thränen bat, als edler Ritter sie nicht in frem«den Ländern zu verlassen; da es, nachdem Gott sie inseiner Gesellschaft erhalten, nicht recht wäre, seinenAdel zu vergessen, und sie der Härte des SchicksalsPreis zu geben.

So viel bedurfte es kaum, um das Herz des Gra«fen zu den höchsten Hoffnungen zu erheben. Dienst«fertig, sorgfältig und liebend hatte er sich mit derKaiserin» nach Jconio begeben, und folgten dem Wege