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solche hartnäckige Verfolgung deS Schicksals nicht er-tragen, Miseno beruhigte ihn, und bewiest ihm,daß Nichts ohne Ursache geschähe, und daß Alles, waSder weise Regierer der Welt zuließe, durchaus weise,gerecht, und seiner Erhabenheit würdig wäre; daß wohldie Menschen sich aus eigner Schuld ein Uebel zuzie-hen könnten; aber Gott nichts zuließe, was nicht amEnde auf unser wahres Wohl abzweckte. So unterhieltihn Mise no.
Unterdessen waren Helena, der Graf und N eu-kasis in Jconio unter dem Schutze des Sultans, aberungewiß über das Schicksal des Miseno und des Ge-sandten. — Alle Umstände brachten sie auf den Ge-danken, daß sie gescheitert wären, aber Helena be-hielt noch eine kleine Hoffnung , im Vertrauen, daßGott Miseno beschütze, und ihr Gemahl bei ihm sey.Zwischen Thränen und Seufzern kam allmählig, wieein Blitzstrahl, ein Gedanke der Hoffnung, daß sienoch lebten; aber bald verschwand er wieder, weil derGraf sie zu überreden suchte, daß sie ohne Zweifel zuGrunde gegangen wären. Jeden Augenblick wuchs dieHoffnung in ihm, auf den Thron von Jerusalem zugelangen; und um Helena zu bewegen, zu diesemGerüchte mitzuwirken, leistete er ihr alle möglichenDienste. Er wollte ihr Herz gewinnen, und schmei-chelte sich, daß, wenn ihm dieß gelungen wäre, er sieschon zu allen andern Thorheiten verleiten würde, sodaß sie sich zur Königin» auörnfen ließe, und daß.