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3 (1825)
Seite
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Tage in Ruhe zu verleben; aber wenn st« noch le-ben, so werden wir unfern ersten Plan verfolgen.Seht, Fürst! dieß die Beantwortung Eurer Fragen.

Schnell erheiterte sich der umwölkte Himmel, dermit schwarzen Wolken Tod und Verderben drohte, wannein beständiger, heiterer Zephir zu wehen beginnt;schneller aber war die Wirkung, welche diese Erzäh-lung auf das Gemüth des Kaisers machte. Und ineben dieser Zeit antwortete Aymar der Kaiserin« das-selbe, nur in einem verschiedenen Style. Die Fürstin»hörte ihn aufmerksam und verwundert an, worauf sieeiligst mit dem was vorgieng zu ihrem Gatten eilte,welcher beschämt über die Aufrichtigkeit des Misenonur abgebrochene unbestimmte Worte aussprach. Ergieng jetzt mit der Kaiserin» allein, um von ihr dieWahrheit zu erfahren, und beide waren höchst erstauntzn sehen, daß die Aussagen in Nichts von einanderabwichcn ; aber da der Verdacht in den Herzen der Mo-narchen gewirkt, und die Furcht schon tiefe Wurzel ge-schlagen hatte, beschlossen beide sorgfältig, daß Mi-seno und Aymar in dem Pallaste als Freunde be-handelt, aber als Feinde bewacht werden sollten; bisdie andern Gefährten erschienen, und nachdem dieWahrheit ans Licht gekommen, Miseno nach Ver-dienst belohnt würde. Dieß Mißtrauen konnte denennicht verborgen bleiben, welche es in den Fragen undBlicken der Monarchen bemerkt hatten. Der Gesandtewurde sehr betrübt, und er konnte, wie er sagte, eine

(Th. III, )

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