Druckschrift 
3 (1825)
Seite
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zuopfern, nm das heilige Grab den Händen der Bar-baren zu entreissen. Ich überlegte, schwankte; endlichbeschloß ich einzuwilligen. Wir schifften uns ein, undtrafen zufällig im Schiffe den Gesandten, den dicKö-uiginn von Jerusalem zum Philipp August schickte,ihn um einen Gemahlen zu bitten, welcher der Kronewürdig, und fähig wäre, sie auf ihrem Haupte zu be-festigen. Mit ihm kam seine Frau, Helena, Für-stin» von Cäsarea; und durch einen sonderbaren Zu-fall trennten sich der Graf von Mähren, Helenaund der Kapitän, mit dem größten Theile der Schiffs-mannschaft, von uns, weil sie einen Nachen bestiegen,um zum Vergnügen Schildkröten zu fangen. Eine all-gemeine Windstille, welche damals herrschte, schläferteden Steuermann und die wenigen Seeleute, welchebei uns geblieben waren, ein; uns überfiel die Nacht,Verwirrung und Noth, und wir sahen uns nicht wie-der. Das Schiff gerieth an die Küste; und wir wün-schen nur zu wissen, ob sich an den Gestaden EurerStaaten Spuren von ihrem Schiffbruche, oder von ih-rem Leben finden, um uns darnach zu richten, waswir thun sollen. Wenn sie todt sind, so wird der Ge-sandte den Weg zu Lande machen, um der Königin»Nachricht zu geben, daß der Graf von Flandern,Johann von Brienne, zu ihrem Gatten ernanntworden, und kürzlich mit einer zahlreichen Macht nachSt. Juan de Akre kommen wird, und ich werde michunverzüglich nach Polen zurückziehen; und dort meine