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3 (1825)
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Und sollte sie ans weiblichem Zartgefühl mir einwer-fen, daß meine Gattinn noch lebt, so lasse ich dasGerücht ausstreuen, sie sey todt, und vielleicht irreich mich nicht. Auf alle Weise muß ich also das Herzder Helena gewinnen, weil von ihr Alles ab,hängt. —

Neukasis, welcher des Grafen Echo zu seynschien, lobte diesen Gedanken, als hätte er ihn zuerst er-zeugt, und sie bereiteten gemeinschaftlich ihre Schlingen,um Helena über den Tod AymarS und der Grä-fin« von Mähren zu betrügen, welches in einer sovolkreichen Stadt, wie Smyrna, nicht schwer hielt;Helena hingegen suchte Nachrichten über den Ge-sandten einzuziehen, obgleich sie sehr von den Verfol-gungen des Grafen, dessen boshafte Absichten sie nichtdurchschaute, bewogen, ihm allmählig ihr Herz zu-wandte, welches ihm lange geneigt gewesen war.

Zur selbigen Zeit thaten der Gesandte und Mi-seno alles Mögliche, um zu wissen, wie es mit de-nen stünde, die sich in dem Nachen eingeschifft hatten.Allem Anscheine nach waren sie umgekommen; aberMiseno munterte den Gesandten drrxch eine außer-ordentlich kräftige Sprache zu der Hoffnung auf, daßdie Vorsehung sie erhalten hätte. Miseno erinnertesich, daß er den Kaiser Theodor Laskaris kannte,und daß wenige Jahre zuvor, er sich in Nizäa hattekrönen lassen, als die Lateiner in KonstantinopelBalduin krönten, weilTheodor mit Anna, Toch-