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des Grafen abgeschossen, weil sie in Gemeinschaft mirdem Jrrthume das traurige Unternehmen begannen, siezu vernichten oder zu trennen. Zur selbigen Zeitfühlte er für Helena in sich das Feuer der Liebeglühen, und das Verlangen nach dem Ruhme, denZepter von Jerusalem zu führen; oder wenigstens ver-sprach er sich den Vortheil, Fürst von Casarea zu wer-den, wenn der Gesandte todt wäre. Auf diese Weiseschmeichelte er sich mit der süßen Hoffnung, seinennnbegränzten Ehrgeiz zu befriedigen; einer Hoffnung,die niemals so gegründet für ihn scheinen konnte; Al-les aber hieng von Helena ab.
Der Gesandte, sprach der Graf zu sich selbst, ist<odt; und Helena könnte mich für den Grafen vonBrienne ausgeben; mein Schwager, der König vonUngarn, meine Mährischen Vasallen, meine angesehe-nen Verwandten, die auf, oder neben dem Thronesitzen, können mir auch helfen. Warum denn dieseUnternehmung nicht wagen ? Jemehr die Königin» micherblickt in den vorzüglichen Eigenschaften, womit dieNatur mich begabt hat, da sie weiß, daß königlichesBlut durch diese Adern stießt, kann sie mich doch leichtjedem unbekannten Fremden vorziehen, der es gewißnicht mit mir in Naturgaben aufnehmen kann. Wennnur Helena meine Absichten unterstützte, so könnteAlles leicht errungen werden. Und wenn sie diesenBetrug verabscheut, so darf sie mir nur ihre Hand nichtAbschlägen, und so habe ich Theil an ihren Staate».