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3 (1825)
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Hier dachte der Graf über die Lehre Miseno' snach, und erkannte, daß es eine gerechte Strafe deSHimmels wäre, weil er gegen das höchste Wesen ge-murrt hatte. Beim Anbruch des dritten Tages sahensie ein Schiff, was unter günstigem Winde, mit vol-len Segeln, von der Seite der Meerenge herkam, undda sie dessen Ankunft nicht ruhig erwarten konnten,so ruderten sie rüstig darauf los; welche Freude, alssie dem stolz und leicht daherfliegenden Fahrzeuge nahekamen; zwar sahen sie wohl, daß es nicht ihr, sondernein größeres Schiff war, indessen waren sie doch,wie sie glaubten, an Bord, und umarmten sich vorFreude. Da auf einmal wich das Schiff zurück, undentfernte sich. Es war ein Türkisches Schiff, welchesvon Trapezunt nach Smyrna gieng. Als dieses denNachen auf dem hohen Meere sähe, wo es dergleichennie bemerkt hatte, glaubte es, dieß enthalte verpesteteund ausgesetzte Menschen, und um nicht von ihnenangrsteckt zu werden, suchte es das Weite. —

So plötzlich fällt nicht die vom Blitze getroffenehohe Zeder, als die Hoffnung der Schiffenden nieder,sank. Die Ruderer strengten sich an, Neukasisschrie, der Graf tobte, Helena weinte; da ergriffNeukasis heftig eine sehr große Schildkröte, undzeigte sie den Fremden von ferne; Helena riß sichdas Geschmeide vom Halse, und hielt es hoch empor;der Graf zeigte ihnen eine Börse; einige Ruderer lie-ßen die Ruder fahren, und zeigten die schönsten Schild-