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3 (1825)
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glaubten, das Schiff zu sehen, aber nach vielen Stra-patzen erkannten, daß Alles nur eine Täuschung gewe-sen; bis endlich Helena den Grafen überredete, daß,da keine Hilfe mehr bei den Geschöpfen zu finden sey,sie solche bei dem Schöpfer suchen wollten; und beidegelobten feierlich, nnverweilt, wie Pilgrimme, in dasheilige Land zu wallfahren, wenn der Allmächtige ihrLeben rettete. Sie wiederholte ihm einige Grundsätzedes Miseno, und so fieng das bis zu diesem Augen-blicke beängstigte Herz an ruhig zu werden.

Jetzt stellten sich Hunger und Durst ein; die Mü-digkeit nahm mit jedem Augenblicke zu, weil Alle ohneAusnahme rudern halfen. Die nicht so verwöhntenSchifföleute warfen sich über die rohen Schildkrötenher, um sich zu erquicken; ihnen folgten Neukasisund der Graf, und aus Furcht vor dem Tode über-wand auch Helena ihren Ekel. Nie hatten dieseRitter eine so vortreffliche Mahlzeit genossen, weilHunger und Noth sie gewürzt hatten. So vergiengendrei Tage, und jedesmal beruhigten sie sich mit derHoffnung, Land zu finden, jemehr sie nach Osten ruder-ten, und wußten, daß sie zwischen dem Meere vonMarmorawaren, welches von einer Seite durch dieMeerenge von Konstantinopcl, von der andern durchdie Dardanellenschlösser eingeschlossen ist; und sie freu-ten sich, zu sehen, daß sie mit den Schildkröten ihr Le-ben erhalten konnten, und diese nicht blos dienten,den Gaumen zu kitzeln.