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Gut verwandeln würde; denn nur von den Menschen,sagte er, kann das Böse kommen, so wie Alles, waSvon der Vorsehung kommt, nur zu unserm Besten ge«reichen kann. Sehet, meine Freunde, ein an Güte,Gerechtigkeit, Macht und Weisheit unendliches Wesen,kann nicht von sich selbst etwas Böses Hervorbringen;jedes Trübsal muß etwas besseres zum Grunde haben,als das Uebel selbst, sonst würde die ewige Weisheitsündigen, wenn sie ein Uebel zuließe, das nicht zurErreichung eines höher» Guts abzweckte. Gott will,daß unsere Freunde Muth fassen, um eine kurze Zeitdiesen Kampf zu bestehen, und nicht die höchste Handverkennen, welche sie betrübt; er will, daß der Grafund Neukasis ihre Leidenschaften mäßigen lernen,und sich nicht gegen den Himmel stämmen; nie habenwir so viel zu fürchten, als wenn wir mit dem All«mächtigen wegen der Leiden rechten wollen, die er unszu unserm Besten zuschickt. Wenn ein kleines Würm«chen sich gegen einen Riesen erheben wollte, um ihnzu beißen, während dieser es nur leise anrührr, waswürde daraus erfolgen, als daß es vernichtet zu sei«nen Füßen läge. Verehren wir die Wege Gottes, undbitten ihn demüthig, daß er uns Hilfe sende in dieserNoth, denn wenn er sie dem nicht gewähret, der ihnverehret, wie viel weniger dann dem, der ihn belei-digt. Ich fürchte die Leidenschaften des Grafen.
Der Gesandte unterdrückte nun in seinem Herzenden Gedanken an einen gewissen Schiffbrnch seiner