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Gaktinn; nnd gemäß den Ermahnungen des Miseno,verehrte er die Wege Gottes, und bat demüthig umHilfe. Miseno, der seine eigene Gefahr vergaß,seufzte nur um Rettung für diejenigen, welche im Na«chen in Lebensgefahr waren. Aber er behielt immersein Vertrauen auf die göttliche Vorsehung, gleichsamals sähe er mit seinen Augen Alles, was Gott in demundurchdringlichen Chaos der Zukunft verborgen hätte.
Endlich brach der Tag an, niemals war eineschöne Morgenröthe so angenehm. Heiter war dasMeer, hell der Tag, und ungetrübt der Himmel; aberjemehr sie sich freuten, daß das Tageslicht zunahm,desto trauriger wurden sie, als sie nirgends den Na-chen entdecken konnten. Während der Sturm dasSchiff nach Osten getrieben, war der Kahn nach We,sten gerudert; und auf diese Weise waren sie so ge-trennt, daß Eins das Andere nicht wahrnehmcnkonnte. Die Sonne gieng auf, und der Steuermannwar verwundert, da er sah, daß er schon in demMeerbusen von Nizäa war. Jetzt sah er ein, daß ervon dem unbeständigen Winde umhergrtrieben, denNachen weit hinter sich gelassen hatte; er wollte lavie-ren, aber dazu fehlte es ihm an Leuten, er wolltewieder aus dem Meerbusen zurückkehren, aber derWind war ihm zugegen; und je höher die Sonne stieg,desto heftiger wurde der Wind. Der Geist des Ve«trugs, welcher die Winde eingeschlossen, oder frei ge-lassen hatte, je nachdem es sein Vortheil erforderte.