gingen auf's Gerathewohl mitten auf's Meer. Jetztschien cs ihnen, als sähen sie von Weitem etwas, wel-ches das Schiff sepn könnte; kurz nachher aber kamensie aus dem Jrrthume, indem sie es plötzlich aus demGesichte verlohren, und an der entgegengesetzten Seiteeinen Schatten sahen, der ihm immer mehr gleich kam.
Der böse Geist hatte seine Freude daran, mit ihnensein Spiel zu treiben, und indessen herrschten der Zornund die Verzweiflung. Neukasis, dessen Eigennutzdie Ursache von allen diesen Auftritten war, schob dieSchuld auf den Grafen, der ihn auf diesen Gedankengebracht hätte. Der Graf schob diese Beschuldigungenmit weit größeren zurück, und zog den Degen imSchiffe, als wäre er mitten auf dem Kampfplatze ge-wesen. Helena, halb todt, warf sich noch zwischenbeide, um das größte Unglück zu verhüten. Endlich,des vergeblichen Ruderns müds, beschlossen sie auf denRath der Helena auszuruhen, um das Tageslicht zuerwarten, und zu sehen, ob sie alsdann nicht dasSchiff entdeckten, welches umhersegelte sie aufzusuchen.Aber jemehr sie gerudert, um desto weiter hatte» siesich vom Schiffe verlohren, welches ebenfalls vom un-beständigen Winde verführt, immer weiter von ihnengewichen war.
Zum Tröste des Gesandten und des Steuermannswandte Miseno die Grundsätze der Philosophie an,und überzeugte sie, daß, wenn sie nicht über die höchsteVorsehung murrten, auch die jetzige Noth sich in ein