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Sicherheit, ohne Stütze, ohne Wasser, ohne Rath,ohne Kompaß, ohne Ruder und Leitung. In demSchiffe sah sich der Steuermann ohne Leute, ohneSchiffer, einem gewissen Schiffbruche Preis gegeben.Die Winde stürmten, das Meer wurde unruhig, dieGefahr wuchs, und die Verzweiflung und die Nachtvermehrten die Noth. Neukasis warf von demKahne tausend Verwünschungen aus gegen den Steuer-mann, der Graf gegen Miseno, die Helena gegenihren Gatten, sie alle der Grausamkeit anklagend, wo-mit sie sie nöthigten, in den Wellen umzukommen. Siekonnten sich über die Ursache dieses Vorfalls nicht ver-ständigen, und der Graf verfluchte tausendmal diePhilosophie des Miseno, dessen sonderbare Lehrevielleicht alles dieses Unheil angerichtet habe. —
Obgleich Miseno diesen Allen von weitem zu-sah, und über die Noth sich betrübte; sah er, ungeach-tet der Verstellung des Gesandten, wohl ein, daß die-ser ihn beschuldigte, durch die Unterhaltung mit derFischerei ihn um die Zeit gebracht zu haben, in wel-cher er auf die Abfahrt des Schiffes hätte aufmerksamseyn können. Der Steuermann wollte zurück, denKahn aufzusuchen; aber der Wind war zuwider. Dieim Schiffe in der tiefsten Finsterniß verhüllt waren,wußten nicht mehr, wohin sie rudern sollten, und derGeist des Betruges, welcher dem Schiffe die Gestalteines falschen Hügels gab, ließ sie bis nach der ent-gegengesetzten Seite rudern, wohin sie mußten. Sie
(Th. m.)
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